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Studie: Junge Mitarbeitende sind ausgebrannt

Young Professionals in Deutschland klagen über die psychischen Belastungen am Arbeitsplatz. Laut dem Young Professional Attraction Index von Academic Work haben 78 Prozent der jungen Berufstätigen in Deutschland bereits Erfahrungen mit Burnout. Als Gründe werden von knapp einem Drittel eine negative Atmosphäre im Unternehmen und eine zu hohe Belastung genannt. Jeder Vierte bemängelt eine schlechte Work Life Balance und fehlende Anerkennung sowie schlechte Führungsqualitäten.

Ein erhebliches Problem stellen personell unterbesetzte Teams dar: „Das Ergebnis zeigt, dass viele Unternehmen nicht das Personal und die Kapazitäten haben, um Aufgaben gleichmäßig und in einem angemessenen Maß zu verteilen“, erläutert Stefan Heinrichs, Managing Director bei Academic Work Deutschland. Fielen infolgedessen Fachkräfte aus, verstärke sich dieses Problem jedoch.

Gute Kollegen steigern Loyalität zum Arbeitgeber

In der Studie wurden die Young Professionals auch gefragt, was für sie der Hauptgrund wäre, mehr als fünf Jahre bei derselben Stelle zu bleiben. Gute Kolleginnen und Kollegen oder Gehaltserhöhungen sind für jeden achten Befragten das Hauptmotiv für Arbeitgeberloyalität. Jeweils etwa jeder zehnte schätzt besonders kontinuierliche berufliche Weiterentwicklung oder die Wertschätzung für die geleistete Arbeit sowie Flexibilität bei Arbeitszeit und -ort.

Info

Christina Petrick-Löhr betreut das Magazinressort Forschung & Lehre sowie die Themen Recruiting und Employer Branding. Zudem schreibt und recherchiert Sie zum Thema Transformation, Change Management und Leadership und ist verantwortlich für die redaktionelle Planung verschiedener Sonderpublikationen der Personalwirtschaft.