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Jedes zweite Startup hat offene Stellen

Mann und Frauen am Schreibtisch
Viele Startup-Unternehmen haben Schwierigkeiten, geeignete Bewerber zu finden. Foto: © NDABCREATIVITY/AdobeStock

Das ist das Ergebnis von mehreren Umfragen im Auftrag des
Digitalverbands Bitkom, für die im Februar und März 206 sowie
im Mai und Juni weitere 112 IT- und
Internet-Startups in Deutschland befragt wurden. 

4 von 10 Startups (43 Prozent) haben aktuell weniger als zehn
Mitarbeiter, rund jedes Vierte (23 Prozent) aber 20 oder mehr. Und viele
Startups möchten gerne weiter einstellen – und das auch trotz
Corona-Krise.

Haben zu Jahresbeginn fast zwei Drittel (63 Prozent)
angegeben, dass sie offene Stellen haben, so ist diese Zahl in der
Corona-Krise mit 49 Prozent kaum gesunken. Dabei hat eine große Mehrheit
der Startups Schwierigkeiten, die offenen Stellen auch zu besetzen.
Zwei Drittel (68 Prozent) berichten von Problemen, geeignete Bewerber zu
finden.

Selbst wenn es Bewerber gibt, die für die Stelle in Frage kommen, stoßen
viele Startups auf ein anderes Problem: 41 Prozent erleben, dass sich
geeignete Kandidaten am Ende häufig eher für Großunternehmen oder
etablierte Mittelständler entscheiden als für ein Startup.

Auch aus
diesem Grund würde jedes zweite Startup (50 Prozent) gerne seine
Mitarbeiter am eigenen Unternehmen beteiligen, beklagt aber, dass die
rechtlichen und steuerlichen Bedingungen in Deutschland dafür zu
unattraktiv sind.