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Uniprojekt zu digitaler Verantwortung geht an den Start

Stilisierter 3D-Kopf mit digitalen Symbolien (KI), eine menschliche Hand zeigt darauf
Ein studentisches Projekt widmet sich dem Thema der Unternehmensverantwortung im digitalen Wandel.
Foto: © sdecoret/StockAdobe

In Zusammenhang mit der Digitalisierung gerät das Thema Unternehmensverantwortung immer stärker in den Fokus. Nun haben die Deloitte-Stiftung und die Initative D21 das Projekt “Digital Future Challenge” für Studenten angestoßen, die ein nachhaltiges Bewusstsein für die Corporate Digital Responsibility (CDR) erarbeiten sollen.

Im Rahmen des CDR-Projekts sind Studenten aufgefordert, über eine Online-Plattform Projektgruppen zu bilden und sich darin Fragen des praktischen Umgangs mit dem digitalen Wandel zu widmen. Im Fokus steht, wie digitale Verantwortung entwickelt und angewendet werden und wie eine nachhaltig gestaltete Digitalisierung Wirtschaftlichkeit und Ethik zusammenbringen kann. Die Ergebnisse sollen dann in Gesellschaft, Politik und Wirtschaft getragen werden. Die Initiative steht unter der Schirmherrschaft von Dorothee Bär, Staatsministerin für Digitalisierung bei der Bundeskanzlerin und Beauftragte der Bundesregierung für Digitalisierung, und startet zum Wintersemester 2019/2020.

Interdisziplinäre Hochschulinitiative mit Unternehmensbegleitung

Bundesweit beteiligen sich knapp 70 Lehrstuhlvertreter von Hochschulen und Universitäten an der Initiative. Bei dem interdisziplinären Projekt sollen sozial- und geisteswissenschaftliche Aspekte gleichrangig neben wirtschaftswissenschaftlichen, juristischen und IT-spezifischen stehen. Viele der unterstützenden Universitäten und Hochschulen werden die Challenge und das Thema CDR in ihre Lehre integrieren. Unterstützt wird die Initiative von Unternehmen, die für den Praxisbezug konkrete Fallbeispiele, Problemkonstellationen und Aufgabenstellungen zur Verfügung stellen.

Anstöße für Wirtschaft und Politik

Studenten, die sich am Projekt beteiligen möchten, können sich bis zum 2. Dezember als Team von mindestens drei Mitgliedern bewerben. Ende Januar 2020 findet eine Zwischenpräsentation mit Workshops und Coachings statt. Aus den besten Teams ermittelt eine Jury mit Vertretern aus Politik, Wirtschaft und Zivilgesellschaft Ende März die Sieger. Als Gewinne gibt es unter anderem eine Forschungsreise nach Brüssel und die Teilnahme an themenrelevanten Konferenzen. Die Ergebnisse des Projekts werden publiziert. Sie sollen bei Unternehmen und Politik ein Bewusstsein für die im digitalen Wandel anstehenden Gestaltungsaufgaben schaffen.

Weitere Informationen zur Digital Future Challenge gibt es > hier.

Ute Wolter ist freie Mitarbeiterin der Personalwirtschaft in Freiburg und verfasst regelmäßig News, Artikel und Interviews für die Webseite.

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