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Neue Arbeitswelt nach Corona?

Arbeitsplatz mit Computer im Büro und Zettel
In der Corona-Krise wurden viele Mitarbeiter ins Homeoffice geschickt. Was wird danach – dürfen sie dann noch, wenn sie wollen?
Foto: © Ron/StockAdobe

Mit der allmählichen Lockerung der Kontaktbeschränkungen kehren einige Arbeitnehmer nun wieder zurück an ihren Arbeitsplatz in der Firma. Nach Ansicht von Christian Umbs, Managing Director bei > Robert Half, ist es sicher, dass sich die Erfahrungen während der letzten Monate auch auf zukünftige Arbeitsweisen auswirken werden.

Homeoffice-Vorteil: mehr Flexibilität für Mitarbeiter

So hätten viele Unternehmen der Arbeit im Homeoffice vor der Corona-Krise kritisch oder abwartend gegenübergestanden, aber nun festgestellt, dass Mitarbeiter von zuhause aus engagierter und produktiver arbeiteten und zufriedener seien. Viele Mitarbeiter freuten sich zwar, ins Büro zurückzukehren, gleichzeitig wünschten sie sich jedoch, dass die Möglichkeit zum Homeoffice weiter bestehen bleibe, so Umbs. Schließlich hätten sie in den vergangenen Wochen die zeitliche Flexibilität und die Zeitersparnis durch das Wegfallen des Arbeitsweges zu schätzen gelernt. Einige Chefs haben laut Robert Half inzwischen angekündigt, diesem Wunsch der Mitarbeiter künftig offener gegenüberzustehen.

Für Arbeitnehmer bedeutet das Angebot von Homeoffice, dass stärker auf ihre Bedürfnisse eingegangen und ihnen ein hohes Maß an Vertrauen entgegengebracht wird,

sagt Umbs.  Allerdings sei auch viel Selbstdisziplin erforderlich, damit sich die Grenzen zwischen Job und Freizeit nicht auflösen.

Krise als Chance für neue Arbeitsformen nutzen

Auch wenn eine Rückkehr zur Normalität momentan aufgrund von Abstandsregeln und Hygienemaßnahmen noch nicht stattfindet, sollten sich Arbeitgeber jetzt Gedanken über mögliche flexiblere Arbeitsmodelle im Sinne ihrer Mitarbeiter machen, so der Manager. Home-Office habe in der Krise in den meisten Fällen gut funktioniert – selbst ohne großen Vorlauf. Würden neue Arbeitsformen künftig geplant umgesetzt, könnten alle Seiten noch viel mehr davon profitieren. Die Krise berge “jede Menge Chancen, die Weichen für die Zukunft des Arbeitslebens neu zu stellen.”

Ute Wolter ist freie Mitarbeiterin der Personalwirtschaft in Freiburg und verfasst regelmäßig News, Artikel und Interviews für die Webseite.

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