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Welchen Stellenwert soll KI einnehmen?

Die HR-Tec Night Gründer Michael Witt und Robindro Ullah. Foto © Stefan Jetter
Die HR-Tec Night Gründer Michael Witt und Robindro Ullah. Foto © Stefan Jetter

Diskussionen über künstliche Intelligenz sind inzwischen fester Bestandteil von HR-Debatten. Dabei verspricht KI vor allem: effiziente Arbeitsergebnisse in kürzester Zeit, weniger personelle Ressourcen und Zukunftsfähigkeit. Auch die rund 70 Teilnehmer der 15. HR-Tec Night in Düsseldorf diskutierten darüber mit Robindro Ullah, Mitinitiator der Veranstaltungsreihe, und den Speakern Rudi Bauer (Stepstone) und René Tillman (Hijob). Ausgangspunkt war der Algorithmus der Job-Plattform Hijob. Diese möchte Unternehmen das Rekrutieren von Fachkräften erleichtern. Im Vordergrund stehen hier Stärken der Bewerber, die über Fragebögen erfasst werden. Die KI ordnet Bewerber dann Kategorien zu und matcht diese mit Stellenangeboten. Alles innerhalb kürzester Zeit. Um valide Ergebnisse liefern zu können, benötigt der Algorithmus jedoch sehr viele Daten. Je mehr Bewerber die KI erfasst und zuordnet, desto höher die Matchingquote.

“Die KI entwickelt sich weiter”,

sagt René Tillmann, Geschäftsführer von Hijob. Rudi Bauer, Chief Evangelist bei Stepstone, warnt vor einer strategischen Überbewertung von KI zum jetzigen Zeitpunkt. Für ihn stünden die Wertschätzung von Mitarbeitern und Bewerbern an erster Stelle. Die Menschen müssten, so Bauer, den Sinn in ihren Aufgaben erkennen. Das schaffe Mitarbeiterbindung und die Mitarbeiter würden produktiver. “Wir müssen uns fragen was wir wollen”, so Bauer in Bezug auf die Balance zwischen Mensch und Maschine. Maschinen sollten den Menschen unterstützen und ihn nicht ersetzen.

Die nächste HR Tec-Night findet am 18. September in Köln statt. Weitere Informationen finden Sie hier.

Ist Redakteur der Personalwirtschaft und kümmert sich insbesondere um die crossmediale Verbreitung der Inhalte. Seine Themenschwerpunkte sind Employer Branding, HR-Software sowie Betriebliches Gesundheitsmanagement.