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Wende mit Verzögerung

Damit liegt der Anteil der westdeutschen Manager bei 98 Prozent. Das zeigt eine aktuelle Analyse, die die Beratungsgesellschaft > Kienbaum anlässlich der Wiedervereinigung zu den Karrierewegen der DAX-Vorstände durchgeführt hat.

Während Frauen in dieser Position ohnehin nach wie vor unterrepräsentiert sind, sind gleich zwei der drei ostdeutschen DAX-Vorstände weiblich: Kathrin Menges von Henkel und Hauke Stars von der Deutschen Börse stammen aus der früheren DDR und haben dort studiert; ebenso wie Torsten Jeworrek von Munich Re. Die drei Manager hatten nach der Wende Konzernkarrieren bei westdeutschen Unternehmen begonnen.

Künftig mehr Vorstände mit DDR-Wurzeln erwartet

Auch sind die Dax-Vorstände mit Ost-Hintergrund etwas jünger als der Durchschnitt: Das Durchschnittsalter aller DAX-Vorstände liegt bei rund 54 Jahren, während das der drei Ostdeutschen rund 51 Jahre beträgt.

Wir erwarten, dass künftig deutlich mehr Manager mit DDR-Wurzeln in Vorständen zu finden sein werden, die aber auch wiederum jünger als der Durchschnitt sind,

sagt Jochen Kienbaum, Vorsitzender der Geschäftsführung von Kienbaum Consultants International. Ältere Führungskräfte aus den heutigen neuen Ländern hätten nie die Chance auf eine typische Konzernkarriere nach Westmuster gehabt. Doch mittlerweile würden viele Unternehmen erkennen, dass Diversity in Führungspositionen wichtig sei, um dauerhaft erfolgreich zu sein, so Kienbaum.

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