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Wertschätzung hält Babyboomer fit

Loben hilft, vor allem Ihren Mitarbeitern; Bild: © magann/Fotolia.de
Loben hilft, vor allem Ihren Mitarbeitern; Bild: © magann/Fotolia.de

Für die Studie wurden die Geburtenjahrgänge 1959 und 1965 untersucht, die zu den sogenannten Babyboomern zählen.

Stress verspüren diese Mitarbeiter vor allem aufgrund von Zeitdruck, Arbeitsverdichtung und häufigen Unterbrechungen während der Arbeit: 29 Prozent der befragten Beschäftigten des Jahrgangs 1965 fühlten sich im vergangenen Jahr stark bis sehr stark durch häufigen Zeitdruck belastet. Das zunehmende Arbeitspensum machte 27 Prozent sehr zu schaffen. Häufige Störungen bei der Arbeit waren für mehr als jeden Fünften (22 Prozent) eine starke oder sehr starke Belastung. Ein ganz ähnliches Bild herrscht auch beim Jahrgang 1959 vor. Hier sind sogar noch etwas mehr Beschäftigte von Zeitdruck (32 Prozent) und Arbeitsverdichtung (30 Prozent) betroffen.

Das Positive überwiegt

Diesen Stressfaktoren stehen jedoch eine ganze Reihe positiver Arbeitsaspekte gegenüber, die dafür sorgen, dass das Positive die Arbeitsanforderungen überwiegt. Fühlen sich die Mitarbeiter wertgeschätzt und sehen sie ihren Arbeitsplatz als sicher an, dann kompensiert dies die Belastungen. Das war bei den meisten Befragten der Fall. In beiden Jahrgängen sagten 90 Prozent, dass ihr Arbeitsplatz nicht gefährdet sei oder sie sich dadurch nicht belastet fühlten. Genauso vielen fühlten sich von ihren Kollegen anerkannt oder empfanden keine Belastung aufgrund von fehlender Anerkennung. 70 Prozent berichteten von Anerkennung durch die Vorgesetzten oder zumindest davon, dass sie sich durch ein Ausbleiben der Anerkennung nicht belastet fühlten.

Die Studie des Instituts für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB) beruht auf den Angaben von 3.644 Befragten der Geburtsjahrgänge 1959 und 1965. Einen Download der Ergebnisse finden Sie > hier.