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Workmotion: HR-Start-up erhält 50 Millionen US-Dollar

Das Start-up Workmotion im Bereich HR-Tech bekommt 50 Millionen US-Dollar Finanzierung. Bereits im August 2021 bekam das Berliner Unternehmen 24 Millionen US-Dollar in seiner Series-A-Runde.

In der jetzigen Finanzierung führt die Risikokapitalgesellschaft Canaan aus dem Silicon Valley die Runde an. Joydeep Bhattacharyya, General Partner bei Canaan, kommentiert: „Mit der Investition setzen wir darauf, dass dies erst der Auftakt in einem gigantischen Markt ist. Wir freuen uns, WorkMotion in dieser wichtigen Etappe zu unterstützen und blicken erwartungsvoll auf die nächste Innovationsstufe.“ Neuinvestoren sind außerdem die Risikokapitalfonds Heliad und GR Capital. Investiert haben auch Activant Capital, Xange und Picus Capital. Bestehende Investoren sind unter anderem 22 Business Angels. Unter ihnen sind beispielsweise der Personio-Chef Hanno Renner sowie die Gründer von Flixbus und Klarna.

Workmotion ermöglicht internationale Teamarbeit

Mit dem Kapital will Workmotion die eigene Plattform weiterentwickeln. Auf dieser können Unternehmen, die Kunden des Start-ups sind, unter anderem Auslandsarbeitsverträge generieren oder länderspezifische Gehälter berechnen. Der Aufbau internationaler Teams soll dadurch vereinfacht werden, zum Beispiel bezüglich des Onboarding-Prozesses von internationalen Fachkräften.

„Gerade in der aktuellen wirtschaftlich schwierigen Situation, in der die Investitionen durch Wachstumskapital zurückgehen, freut uns die Bekanntgabe dieser Runde umso mehr“, sagt Carsten Lebtig, Mitbegründer und CEO von Workmotion.

Lebtig, Felix Steffens und Karim Zaghloul gründeten das Start-up 2020. Lebtig ist Co-Founder Growth, Steffens Co-Founder Operations und Zaghloul Co-Founder Product and Tech.  Die Zentrale des Start-ups ist in Berlin, doch die meisten der mehr als 250 Beschäftigten arbeiten im Ausland. Vor einem halben Jahr hat das Start-up jemanden eingestellt, der sich dezidiert damit beschäftigt, dass die Compliance dabei eingehalten wird: Pieter Manden als Head of Trust & Employer Compliance, der zuvor 13 Jahre lang bei der Beratung Pwc gearbeitet hat.

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Start-ups

Start-ups sind relativ frisch gegründete Unternehmen. Mitunter bestehen sie nur aus einem oder mehreren Gründerinnen und Gründern, manchmal haben Sie auch schon die ersten Beschäftigten. Erste extra für den Bereich HR zuständigen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter gibt es meist noch nicht, eine richtige Personalabteilung erst recht nicht. Die Personalarbeit wird meist „nebenbei“ erledigt.

Stefanie Jansen ist Volontärin in der Redaktion der Personalwirtschaft. Dort betreut sie unter anderem die Newsletter und schreibt Artikel zu verschiedenen Themen.

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