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Azubi verweifelt gesucht – Probleme in Deutschland am größten

48 Prozent der Unternehmen in Deutschland klagen bei der Besetzung von Ausbildungsplätzen über einen Mangel an Bewerbern. Damit macht sich das Fehlen von Azubi-Kandidaten hierzulande viel stärker bemerkbar als in anderen Nationen. In Belgien vermelden beispielsweise nur 14 Prozent der Betriebe zu geringe Bewerberzahlen für Lehrstellen, in Dänemark sind es lediglich 15 Prozent.

Das geht aus einem Report von Index Strategisches Personalmarketing hervor. An der Untersuchung beteiligten sich rund 1.900 Unternehmen aus Deutschland, Österreich, der Schweiz, Frankreich, Belgien, Schweden, Dänemark und den Niederlanden.

Jeder vierte Betrieb braucht mehr als vier Monate für die Stellenbesetzung

Obwohl viele Unternehmen in Deutschland zu wenige Bewerbungen für ihre Ausbildungsstellen erhalten, besetzen die meisten Firmen ihre freien Plätze in der Regel noch relativ schnell: 60 Prozent der Betriebe finden ihre Auszubildenden innerhalb von drei Monaten nach der ersten Stellenveröffentlichung. Rund ein Viertel (26 Prozent) benötigt jedoch länger als vier Monate, um Ausbildungsstellen zu besetzen.

Bei Hochschulabsolventen und Young Professionals liegt dieser Wert bei lediglich zwölf Prozent. Gleichzeitig ist der Umgang mit dieser Zielgruppe jedoch von Unsicherheit geprägt. So sieht ein Drittel der deutschen Umfrageteilnehmer die Anspruchshaltung der Generation Y als größte aktuelle Herausforderung im Personalmarketing.

Der Report mit den Ergebnissen für Deutschland kann hier kostenfrei bestellt werden.