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Besetzung freier Azubi-Stellen für Betriebe immer schwieriger

Demnach konnten 2014 bereits 32 Prozent der Betriebe nicht alle angebotenen Stellen besetzen – fast dreimal so viele wie noch zehn Jahre zuvor. Rund 12.000 Unternehmen erhielten sogar keine Bewerbungen mehr. Als Gründe für diese Entwicklung nannte die DIHK den demografischen Wandel, die gute wirtschaftliche Lage und den wachsenden Trend zur akademischen Ausbildung.

Zusätzliche Angebote für leistungsschwächere Jugendliche

Wie die Umfrage unter mehr als 11.000 Unternehmen aus allen Bereichen der gewerblichen Wirtschaft zeigt, haben die ausbildenden Betriebe auf den Azubi-Mangel reagiert und zum Beispiel ihr Angebot auch für leistungsschwächere Jugendliche ausgeweitet. Rund 75 Prozent der Unternehmen gaben an, sich bereits auf diese jungen Leute eingestellt zu haben: 36 Prozent der Befragten organisieren eigene Nachhilfeangebote, 2014 waren es noch 31 Prozent. 28 Prozent nutzen begleitende Hilfen der Bundesagentur für Arbeit.

Zwei von drei Betrieben wollen ihre Azubis übernehmen

Gleichzeitig werden der DIHK-Umfrage zufolge die leistungsstärkeren Schulabgänger intensiv umworben. So biete jeder fünfte Betrieb die Möglichkeit eines dualen Studiums; jeder zehnte locke mit Zusatzleistungen. Nicht zuletzt seien die Unternehmen stärker denn je an einer langfristigen Bindung ihrer Azubis interessiert: 68 Prozent der Betriebe wollten alle Lehrlinge übernehmen – 2014 gaben dies nur 66 Prozent zu Protokoll, so die DIHK.

Die DIHK-Umfrage “Ausbildung 2015” ist im > Internet erhältlich.