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Digitalisierung der Arbeitswelt – neue Aufgaben für Personalpolitik

In einer digitalisierten Arbeitswelt sind für Mitarbeiter vor allem IT-Fachkenntnisse und Kompetenzen im Umgang mit dem Internet entscheidend. Doch in einer vernetzten Arbeitswelt wird es auch wichtiger, die eigenen Kenntnisse, Erfahrungen und Ideen anderen zu vermitteln. Den meisten Firmen in Deutschland ist bewusst, dass sie ihre Ausbildungsinhalte und betrieblichen Qualifizierungsangebote entsprechend anpassen müssen.

Mehr Innovation und Flexibilität

Dabei sind digital ausgerichtete Unternehmen in der Personalentwicklung deutlich aktiver als Betriebe, für die das Thema Digitalisierung noch nicht im Fokus steht. So bilden zum Beispiel 63 Prozent der digital ausgerichteten Unternehmen altersgemischte Teams. Bei den digital weniger ambitionierten Firmen sind es lediglich 37 Prozent. Ähnlich sieht das Verhältnis aus, wenn es um ein lernfreundliches Arbeitsumfeld und den systematischen Wissenstransfer geht.

Die Unternehmen sehen die Digitalisierung der Arbeitswelt als Herausforderung und als Chance. Laut einer Umfrage des Instituts der deutschen Wirtschaft Köln (IW) sind die digital ausgerichteten Firmen deutlich optimistischer, dass ihnen die Digitalisierung hilft, ihre Innovationskraft zu steigern und ihre Arbeitsorganisation zu flexibilisieren.

Noch dominiert das Analoge

Die IW-Umfrage zeigt, dass 41 Prozent der Unternehmen hierzulande bisher eher gering digitalisiert sind. 27 Prozent der Firmen haben einen mittleren Digitalisierungsgrad. Bei ihnen ist das Internet sehr wichtig für Geschäftsaktivitäten oder sie befassen sich intensiv mit dem Thema Digitalisierung. Für 18 Prozent spielen die neuen Informationstechniken eine große Rolle. Das Internet ist fester Bestandteil der Geschäftsaktivitäten und die Unternehmen beschäftigen sich gleichzeitig intensiv mit dem Thema Digitalisierung.

Etwa zehn Prozent der Unternehmen weisen bereits einen sehr hohen Digitalisierungsgrad auf. Sie befassen sich mit dem Thema in allen relevanten Funktionsbereichen (außer F&E) oder der Einsatz bezieht sich auf alle Nutzungszwecke (außer Information, Kommunikation, Selbstdarstellung und Maschinenvernetzung). Bei der Spitzengruppe (knapp vier Prozent) wird die Digitalisierung als frontier bezeichnet: Diese Unternehmen beschäftigen sich mit dem Thema in allen relevanten Funktionsbereich (außer F&E) und der Einsatz umfasst alle Nutzungszwecke (außer Information, Kommunikation, Selbstdarstellung und Maschinenvernetzung).

Die Befragungsergebnisse sind erste ausgewählte Befunde aus dem IW-Personalpanel. Der ausführliche Bericht wird Ende des 2. Quartals 2015 veröffentlicht.

Weitere Informationen unter:
www.iwkoeln.de

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