Aktuelle Ausgabe

Newsletter

Abonnieren

Elf Ausbildungsberufe wurden modernisiert

Kaufmännischer Auszubildender am Schreibtisch
Ob für angehende Kaufleute oder Azubis in anderen Berufen: Zum neuen Ausbildungsjahr wurden elf duale Berufe modernisiert. Foto: © Racle Fotodesign-stock.adobe.com

Derzeit haben junge Menschen nach der allgemeinbildenden Schulzeit die Wahl zwischen 325 anerkannten dualen Ausbildungsberufen. In regelmäßigen Abständen passt das Bundesinstitut für Berufsbildung (BIBB) gemeinsam mit den zuständigen Bundesministerien, den Sozialpartnern und den Sachverständigen aus der betrieblichen Praxis bestehende Ausbildungsordnungen an die aktuellen wirtschaftlichen, technologischen und gesellschaftlichen Anforderungen an. Mit dem offiziellen Beginn des neuen Ausbildungsjahres wurden die Ausbildungsordnungen von elf Berufen modernisiert.

Neue Ausbildungsordnungen

Für folgende Berufe traten modernisierte Ausbildungsordnungen in Kraft: Bankkaufmann/Bankkauffrau, Biologielaborant/Biologielaborantin, Chemielaborant/Chemielaborantin, Fachinformatiker/ Fachinformatikerin, Hauswirtschafter/Hauswirtschafterin, IT-System-Elektroniker/IT-System-Elektronikerin, Kaufmann/Kauffrau für Digitalisierungsmanagement, Kaufmann/Kauffrau für Groß- und Außenhandelsmanagement, Kaufmann/Kauffrau für IT-System-Management, Lacklaborant/Lacklaborantin, Mediengestalter/Mediengestalterin Bild und Ton.

Die Art, wie wir lehren, lernen und arbeiten, hat sich in den letzten Jahren deutlich gewandelt, und die Digitalisierung unserer gesamten Lebens- und Arbeitswelt bekommt durch die Corona-Pandemie einen extremen Schub,

sagt Friedrich Hubert Esser, Präsident des Bundesinstituts für Berufsbildung (BIBB). Die schnelle Verlagerung vieler Arbeitsplätze ins Homeoffice habe in den letzten Monaten nicht ohne IT-Technik und das Wissen um digitale Kommunikation gelingen können. Zu modernen Berufen gehörten auch Grundwissen in Informations- und Kommunikationstechnik, übergreifende Qualifikationen wie Kommunikations- und Teamfähigkeit sowie Kompetenzen in den Bereichen Projektmanagement, Datenschutz und Datensicherheit – alles wichtige Schlüsselkompetenzen für die Zukunft, so das BIBB.

Weitere Neuordnungsprojekte sind bereits in Arbeit. Hierzu gehören etwa Berufe aus dem Elektrohandwerk, dem Hoch-, Tief- und Ausbau sowie dem Hotel- und Gaststättengewerbe.

Mehr Informationen über die elf modernisierten Berufe gibt es > hier.

Ute Wolter ist freie Mitarbeiterin der Personalwirtschaft in Freiburg und verfasst regelmäßig News, Artikel und Interviews für die Webseite.