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Rund 25 000 weniger Azubi-Verträge als vor zehn Jahren

Junge Frau und junger Mann an Werkzeugbank (Azubis)
Die Ausbildung zum Mechatroniker war 2018 am beliebtesten. Mädchen wählten diesen Beruf nur selten.
Foto: © ehrenberg-bilder/StockAdobe

Im vergangenen Jahr war die Zahl der neuen Auszubildenden in Handwerks- berufen deutlich niedriger als zehn Jahre zuvor. Eine aktuelle Auswertung des Statistischen Bundesamts (Destatis) zeigt, welche Berufe am häufigsten gewählt wurden.

Während im Jahr 2008 noch 166 900 junge Menschen in Deutschland einen Ausbildungsvertrag im Handwerk abgeschlossen hatten, waren es 2018  nur noch 140 600 und damit erheblich weniger. Das teilte > Destatis anlässlich der Weltmeisterschaft der Berufe vom 22. bis 27. August dieses Jahres mit.

Kfz-Mechatroniker bei Männern, Friseurin bei Frauen auf Platz eins

Der im letzten Jahr von Männern am häufigsten gewählte Ausbildungsberuf war der des Kfz-Mechatronikers mit 20 300 neuen Ausbildungsverträgen. Bei den Frauen war die Ausbildung zur Friseurin mit 7100 neuen Azubis am stärksten besetzt. Umgekehrt haben lediglich 2500 Männer eine Ausbildung zum Friseur begonnen und nur 830 Frauen starteten eine Ausbildung zur Kfz-Mechatronikerin.

Am zweithäufigsten gewählte Berufe: Elektroniker und Fachverkäuferin im Lebensmittelhandwerk

Am zweithäufigsten entschieden sich die Männer 2018 in den Handwerksberufen für eine Ausbildung zum Elektroniker; hier gab es 13 700 neu abgeschlossene Verträge. Bei den Frauen rangierte die Fachverkäuferin im Lebensmittelhandwerk mit 4300 Neuabschlüssen unter den Handwerksberufen auf Platz zwei.

Ute Wolter ist freie Mitarbeiterin der Personalwirtschaft in Freiburg und verfasst regelmäßig News, Artikel und Interviews für die Webseite.

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