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Kaufmann/Kauffrau im Einzelhandel am beliebtesten

Weibliche Azubis in technischen Berufen sind immer noch ein seltenes Bild.
Foto: © pressmaster/Fotolia.de
Weibliche Azubis in technischen Berufen sind immer noch ein seltenes Bild.
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2015 belegte der Beruf Kaufmann/Kauffrau im Einzelhandel mit 30.474 neu abgeschlossenen Ausbildungsverträgen wie in den Vorjahren den Spitzenplatz. Es folgten Kaufmann/Kauffrau für Büromanagement, Verkäufer/-in, Kraftfahrzeugmechatroniker/-in sowie Industriekaufmann/-kauffrau. Etwa ein Viertel der neu abgeschlossenen Verträge konzentrierte sich auf diese fünf häufigsten Ausbildungsberufe. Das geht aus einer aktuellen Mitteilung des Statistischen Bundesamts (Destatis) hervor.

Berufswahl weiterhin stark geschlechtsabhängig

Nach wie vor unterscheiden sich männliche und weibliche Jugendliche in der Berufswahl. Bei den Neuabschlüssen von weiblichen Jugendlichen lag 2015 der Beruf Kauffrau für Büromanagement mit einem Anteil von 10,2 Prozent auf Rang eins. Männliche Jugendliche wählten mit 6,2 Prozent am häufigsten den Beruf des Kraftfahrzeugmechatronikers.

Der Schulabschluss stellt die Weichen

Auch die schulische Vorbildung beeinflusst die Berufswahl: Bei Jugendlichen mit Hochschulzugangsberechtigung waren Industriekaufmann/-kauffrau, Kaufmann/Kauffrau für Büromanagement sowie Bankkaufmann/-kauffrau die drei häufigsten Ausbildungsberufe. Bei jungen Menschen ohne einen Hauptschulabschluss rangierte der Beruf Verkäufer/-in auf Platz eins, gefolgt von Kaufmann/Kauffrau im Einzelhandel und Fachpraktiker/-in Hauswirtschaft. Der Anteil der neuen Auszubildenden ohne Hauptschulabschluss betrug allerdings nur 2,8 Prozent, während 27,5 Prozent über eine Hochschulzugangsberechtigung verfügten.

Ein Drittel der weiblichen Azubis hat Abitur

Geschlechtsunterschiede gibt es auch hinsichtlich der schulischen Vorbildung der Azubis. Bei den neu abgeschlossenen Ausbildungsverträgen lag der Anteil junger Frauen mit Hochschulzugangsberechtigung mit 33,5 Prozent um zehn Prozent höher als der der jungen Männer. Dagegen begannen etwas mehr männliche Jugendliche eine Ausbildung ohne Hauptschulabschluss (3,3 Prozent) als ihre weiblichen Kollegen (2,2 Prozent).

Ausführliche Informationen zur Statistik der beruflichen Bildung gibt es > hier.