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Mehr Zeit und Geld für betriebliche Weiterbildung

2013 brachten die Arbeitgeber mehr Zeit für die betriebliche Weiterbildung auf. Jeder Mitarbeiter nahm im Schnitt 32,7 Stunden an Lehr- und Informationsveranstaltungen in den Unternehmen teil. 2010 waren es noch 29,4 Stunden und damit elf Prozent weniger. Etwa ein Drittel der Weiterbildung entfiel letztes Jahr auf die Freizeit der Beschäftigten.

Neuer Höchststand bei den Ausgaben für Qualifikationsmaßnahmen

Insgesamt investierten Unternehmen letztes Jahr 33,5 Milliarden Euro in Weiterbildung, das entspricht einem Anstieg von 16 Prozent gegenüber 2010. Im Schnitt wurden 2013 pro Mitarbeiter 1.132 Euro eingesetzt – damit erreichten auch die Ausgaben der Firmen für  betriebliche Weiterbildung einen neuen Höchststand. Das sind Ergebnisse der “IW-Weiterbildungserhebung 2014” des Instituts der deutschen Wirtschaft Köln. An der Befragung nahmen 1.845 Unternehmen teil.

Gründe für den Positivtrend sind laut IW die deutlich gestiegene Beschäftigung und die verstärkte Weiterqualifizierung bereits beschäftigter Mitarbeiter. Von ihrem Weiterbildungsengagement erwarten die Unternehmen vor allem einen größeren Geschäftserfolg und die Sicherung ihrer Innovationsfähigkeit. Weitere Motive sind der Wettbewerb um Fachkräfte, die Verbesserung von Arbeitszufriedenheit und Motivation der Mitarbeiter sowie die Pflege der eigenen Arbeitgebermarke.

Weitere Informationen unter:
www.iwkoeln.de