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Glück und Zufriedenheit: Es muss nicht immer ein Studium sein

Glücklich blickender Installateur hält den Daumen hoch
Nicht-Akademiker sind mit ihrem Beruf fast genauso zufrieden wir Berufstätige, die ein Studium absolviert haben.
Foto: © Wellnhofer Designs/Fotolia.de

Unternehmen sollten diese Trümpfe ziehen, wenn sie junge Menschen von einer Lehre überzeugen möchten.

Insgesamt haben der Online-Stellenmarkt meinestadt.de und das Marktforschungsinstitut Respondi 2068 Menschen aus beiden Gruppen befragt. Zwar urteilten 63,2 Prozent der Akademiker, dass ihr Job “alles in allem gut sei”. Die Nicht-Akademiker wiesen mit 61,7 Prozent aber eine nahezu ebenso hohe Arbeitszufriedenheit auf. Was Einzelaspekte wie Tätigkeiten oder Kollegen betrifft, verteilten sie im Vergleich sogar häufiger Bestnoten.

Durch den hohen praktischen Anteil ist die Ausbildung als gute Vorbereitung auf den Job allgemein anerkannt. 60,8 Prozent der Ausgebildeten bestätigten das, während sich nur 34,2 Prozent der Uni-Absolventen gut vorbereitet sahen. Etwas anders sieht es bei der Frage aus, wer seine Berufswahl bereut. Immerhin 36 Prozent der Fachkräfte mit Berufsausbildung räumten dies ein, während nur 13,6 Prozent bedauerten, studiert zu haben. Als Begründung, die Ausbildung zu bereuen, wurde oftmals ihre fehlende gesellschaftliche Anerkennung oder der Umstand, dass Akademiker bei manchen Positionen Vorteile haben, angeführt.

Große Unterschiede gibt es bei den Faktoren, die die Berufswahl beeinflussen, so ein weiteres Ergebnis der Studie. Für 41,6 Prozent der Nicht-Akademiker stand Sicherheit ganz oben auf der Prioritätenliste, während der Aspekt nur für 15,8 Prozent der Studierten besonders wichtig war. Mit 70 Prozent spielten für sie die eigenen Interessen eine herausragende Rolle, während dies nur bei 54,2 Prozent der Ausgebildeten der Fall war.

Im Hinblick auf Glück und Zufriedenheit der Befragten schneide die Ausbildung gegenüber einem Studium sehr gut ab, fasst Wolfgang Weber, Geschäftsführer von meinestadt.de, zusammen: “Das ist ein wichtiger Faktor, den Unternehmen viel stärker nutzen sollten, wenn sie Jugendliche von einer Ausbildung überzeugen möchten.”

Quelle: personalpraxis24.de

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