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Digital Leadership – die am meisten genutzten Instrumente

Führungskraft zeigt auf digitale Symbole einzelner Mitarbeiter und Teams
Führen mit digitalen Werkzeugen – eine Studie zeigt, welche Instrumente aktuell präferierit werden.
Foto: © Sikov/StockAdobe

Digital Leadership meint Führung durch Nutzung neuer Methoden, Arbeitsweisen und Instrumente, etwa in der Leistungsbewertung durch onlinebasierte, mobile Systeme, im Projektmanagement durch Methoden wie Scrum oder auch Kollaboration in sozialen Medien. 415 Führungskräfte und Mitarbeiter in Deutschland benannten von Januar bis Mitte April dieses Jahres die zehn persönlich bevorzugten Hilfsmittel bei digitaler Führung und Zusammenarbeit. Dafür erhielten sie eine Liste mit Instrumenten, die sie persönlich ergänzen konnten.

Spitzenreiter sind Slack, Skype und Doodle und WhatsApp

Die zehn am häufigsten genannten Instrumente sind danach die Instant-Messaging-Dienste Slack mit 193 Nennungen und Skype mit 188 Nennungen, die Webanwendung Doodle zur Terminfindung (172), der Instant-Messaging-Dienst WhatsApp (170), die web-basierte Projektmanagementsoftware Trello (154) und das Tabellenkalkulationsprogramm Excel (je 155), der Filehosting-Dienst Google Drive (138), der Outlook-Kalender (132), die Webanwendung Jira zur Fehlerverwaltung, Problembehandlung und für operatives Projektmanagement (129), und MS Outlook, die Software für E-Mails sowie das Verwalten von Terminen, Kontakten, Aufgaben und Notizen (95).

Die Top 25 werden komplettiert durch E-Mail, die Plattform Microsoft Teams, die Software OneNote, die Zusammenarbeits-Webanwendung SharePoint, die Website Wikis, die Wiki-Software Confluence, den Onlinedienst für Software-Entwicklungsprojekte Github, die Video-Conferencing-Lösung Zoom, die Fernwartungssoftware Team Viewer für Screen-Sharing, Videokonferenzen, Dateitransfer und VPN, außerdem durch Videokonferenz-Systeme, die Online-Meeting-Software GoToMeeting sowie Twitter, Word, die Online-CRM-Software Salesforce und schließlich das Smartphone inklusive Telefon.

Die Studie “Digital Leadership” wurde von mehreren Partnern erstellt: dem Center for Leadership and Behavior in Organisations (CLBO) an der Goethe-Universität Frankfurt am Main, der Deutschen Gesellschaft für Personalführung (DGFP), der Beratungsgesellschaft Groß & Cie und der Personalwirtschaft. Im Rahmen der Studie wurde die Bedeutung von Digital Leadership im Unternehmensalltag ausführlich untersucht, die vollständigen Ergebnisse gibt es > hier zum Download.

Ute Wolter ist freie Mitarbeiterin der Personalwirtschaft in Freiburg und verfasst regelmäßig News, Artikel und Interviews für die Webseite.