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Präsenzunterricht und E-Learning halten sich die Waage

Betriebliches Lernen findet heute fast genauso häufig digital wie mit klassischen Präsenztrainings statt.
Bild: © schinsilord/Fotolia.de
Betriebliches Lernen findet heute fast genauso häufig digital wie mit klassischen Präsenztrainings statt.
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Bei der Weiterbildung ihrer Mitarbeiter setzen die Unternehmen hierzulande inzwischen auf einen Mix aus klassischen Präsenzseminaren und digitalen Lerntechnologien. Rund zwei Drittel aller Betriebe (65 Prozent) nutzen externe Seminarangebote oder In-House-Schulungen. Ähnlich viele Unternehmen (63 Prozent) setzen digitale Lernprogramme oder online-gestützte Angebote ein. Lediglich jedes achte Unternehmen (13 Prozent) setzt noch allein auf Schulungen mit physischer Anwesenheit der Mitarbeiter. Jedes zehnte Unternehmen greift ausschließlich auf digitale Angebote zurück. Und immerhin jedes fünfte Unternehmen (19 Prozent) gibt an, keine dieser Möglichkeiten für eine Weiterbildung zu nutzen. Das sind Ergebnisse einer Studie im Auftrag des Digitalverbands > Bitkom. Für die repräsentative Untersuchung hat Bitkom Research in Zusammenarbeit mit dem Meinungsforschungsinstitut Aris 504 Personalverantwortliche von Unternehmen ab zehn Mitarbeitern befragt.

Webbasierte Lernprogramme liegen vorn

Unter den digitalen Weiterbildungsmöglichkeiten werden webbasierte Lernprogramme am häufigsten eingesetzt, jedes dritte Unternehmen (36 Prozent) nutzt sie. Jeder vierte Arbeitgeber (24 Prozent) schult mit Hilfe von Lernprogrammen, die auf dem Computer installiert werden. Online-Seminare werden von jedem fünften Betrieb (21 Prozent) eingesetzt. Nur zwölf Prozent verwenden interaktive Videos zur Mitarbeiterschulung. Praktisch überhaupt nicht genutzt werden neuere Lernformen wie interaktive E-Books, Smartphone- oder Tablet-Apps und so genannte Serious Games, also Lernspiele, sowie die Lehrangebote von Online-Universitäten wie Udacity und Coursera.

Das Lernprogramm auf dem PC kann hilfreich sein, aber gerade mit Apps wird das einfache Lernen zu jeder Zeit an jedem Ort möglich,

kommentiert Dr. Bernhard Rohleder, Hauptgeschäftsführer des Bitkom, die Studienergebnisse. Unternehmen seien gut beraten, nicht nur in Produktion und Verwaltung, sondern gerade auch bei der Weiterbildung ihrer Mitarbeiter die neuesten Technologien sinnvoll einzusetzen, so Rohleder.

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