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Unternehmen treiben digitale Weiterbildung voran

PC-Tastatur, davor Scrabble-Bausteine, beschriftet mit
2020 investieren 70 Prozent der deutschen Unternehmen in digitale Weiterbildung. Foto: © magele-picture-stock.adobe.com

2020 investieren 70 Prozent der Arbeitgeber hierzulande gezielt in die digitale Fort- und Weiterbildung ihrer Belegschaft. Zum Vergleich: im letzten Jahr waren es 57 Prozent. Von den großen Firmen mit mehr als 500 Mitarbeitern engagieren sich sogar 78 Prozent in Sachen digitale Qualifizierung, mittlere Unternehmen liegen mit 69 Prozent fast genau im Schnitt und von den kleinen Betrieben mit 100 bis 499 Mitarbeitern verstärken 72 Prozent ihre Weiterbildungsaktivitäten. Das zeigt eine repräsentative Befragung im Auftrag des Digitalverbands > Bitkom. Daran nahmen im Mai und Juni Geschäftsführer, Vorstandsmitglieder und IT-Leiter von 1104 Unternehmen aller Branchen ab 20 Mitarbeitern teil sowie die Leiter von 51 Organisationen der Öffentlichen Verwaltung.

Vor allem der Öffentlichen Verwaltung fehlt Personal für die Digitalisierung

Dass die Fort- und Weiterbildung in Digitalkompetenzen wichtig ist, so Bitkom, sei auch daran zu erkennen, dass längst nicht alle Unternehmen über genügend Mitarbeiter mit diesem Know-how verfügen. Insgesamt sagen zwar fast drei Viertel der teilnehmenden Unternehmen (72 Prozent), dass sie die erforderlichen Mitarbeiter haben, um die Digitalisierung voranzutreiben, es gibt jedoch deutliche Unterschiede zwischen den verschiedenen Branchen. So geben beispielsweise 81 Prozent der Befragten aus der Chemie-, Pharma- und Lebensmittelindustrie an, dass ihnen in ausreichendem Maße Personal mit digitalen Fähigkeiten zur Verfügung steht, während dies es in der Öffentlichen Verwaltung lediglich bei 53 Prozent der Fall ist.

Ute Wolter ist freie Mitarbeiterin der Personalwirtschaft in Freiburg und verfasst regelmäßig News, Artikel und Interviews für die Webseite.