Aktuelle Ausgabe

Newsletter

Abonnieren

Anzahl der Zeitarbeitnehmer nimmt leicht zu

Mitarbeiter auf Zeit: Techniker stehen auch 2015 am höchsten im Kurs.
Foto: © ehrenberg-bilder/Fotolia.com
Mitarbeiter auf Zeit: Techniker stehen auch 2015 am höchsten im Kurs.
Foto: © ehrenberg-bilder/Fotolia.com

Für das laufende Jahr gehen die Unternehmen hierzulande davon aus, dass die Zahl der Zeitarbeitnehmer im Schnitt um 2,6 Prozent zunimmt. Das ergibt eine Größenordnung von insgesamt 860.000 Zeitarbeitnehmern. Entsprechend rechnen die Zeitarbeits- und Personaldienstleistungsfirmen für das Geschäftsjahr 2015 mit einem durchschnittlichen Marktwachstum von 2,7 Prozent. Das sind Ergebnisse der aktuellen Lünendonk-Studie 2015 “Zeitarbeits- und Personaldienstleistungs-Unternehmen in Deutschland”. Dafür wurden die 25 führenden und 35 weitere mittelgroße und kleinere Zeitarbeits- und Personaldienstleistungs-Unternehmen in Deutschland befragt.

Facharbeiter und kaufmännisches Personal sind besonders gefragt

Aus der Marktanalyse geht hervor, dass sich die von den Kundenunternehmen im Frühjahr 2015 angefragten Qualifikationen gegenüber dem Vorjahr leicht verschoben haben. Weiterhin am meisten gesucht werden Facharbeiter und Techniker auf Zeit. An zweiter Stelle steht in diesem Jahr kaufmännisches Personal. Der Bedarf an temporär eingesetzten IT-Fachkräften liegt wie im Vorjahr auf Rang drei der besonders nachgefragten Qualifikationen. Dagegen ist die Nachfrage nach Ingenieuren im Vergleich zu 2015 rückläufig, diese Berufsgruppe kommt aktuell erst auf den fünften Platz. Hier muss laut Studie jedoch differenziert werden, ob Firmen eher bei den Technologieberatungs- und Engineering-Service-Unternehmen anfragen oder ob der Bedarf tatsächlich gesunken ist. Auf Rang fünf der am meisten gesuchten Qualifikationen liegen Konstrukteure, gefolgt von Pflege- und medizinischem Personal.

Weiterhin verhaltene Prognosen für 2016

Für das nächste Jahr erwarten die befragten Unternehmen wie auch in diesem Jahr einen Zuwachs des Zeitarbeitsmarktes von 2,7 Prozent und damit lediglich eine “Seitwärtsbewegung”.

Die zurückhaltenden Erwartungen haben vor allem mit dem Kandidatenmangel und den ungeklärten Regulierungsvorhaben der Großen Koalition zu tun,

erläutert Hartmut Lüerßen, Partner von Lünendonk. Aktuellen Medienberichten zufolge hält das Arbeitsministerium für tarifgebundene Unternehmen auch längere Einsatzzeiten als die geforderte Höchstüberlassungsdauer von 18 Monaten für möglich.

Interessenten können die Studie kostenpflichtig im Internet bestellen.

Weitere Informationen unter:
www.luenendonk.de