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Beschäftigung von Ausländern steigt weiter an

Eine junge Frau mit Kopftuch sitzt vor einem Laptop
Die Beschäftigung von Ausländern ist hierzulande angestiegen. Am größten ist der Zuwachs von Menschen aus Kriegs- und Krisenländern.
Foto: © satura_/StockAdobe

Im November 2018 wurden beim Bundesamt für Migration und Flüchtlinge (BAMF) rund 12 000 Asyl-Erstanträge gestellt. Damit blieb die Zahl der neu gestellten Anträge auf dem Niveau der Vormonate. Der Bestand an noch anhängigen Asylverfahren lag bei 59 000. Im gleichen Monat wurde über rund 19 000 Asylanträge entschieden. 39,8 Prozent der Antragsteller wurde ein Schutzstatus zugesprochen, 32,6 Prozent wurden abgelehnt und 27,6 Prozent der Asylanträge hatten sich zum Entscheidungszeitpunkt bereits aus anderen Gründen erledigt.

Positive Bescheide vor allem bei Asylanträgen aus Syrien

Die Schutzquoten in 2018 variierten stark nach Herkunftsländergruppen: Mit 81,5 Prozent wurde über die große Mehrheit der Asylanträge von Staatsbürgern aus Syrien positiv beschieden. Bei Anträgen aus Eritrea lag dieser Anteil bei gut zwei Drittel (69,7 Prozent). Dagegen fiel die Quote der positiven Bescheide bei Staatsbürgern aus Afghanistan mit 37,4 Prozent deutlich geringer aus.

Starkes Beschäftigungswachstum bei Menschen aus der EU und aus Kriegs-und Krisenländern

Die Beschäftigungsquote der ausländischen Bevölkerung insgesamt lag hierzulande im Oktober bei 50,3 Prozent und ist gegenüber dem Vorjahresmonat um 2,6 Prozent gestiegen. Bei Bürgern aus dem EU-Ausland nahm die Quote um 1,7 Prozent auf 55,6 Prozent zu. Bei Menschen aus Kriegs- und Krisenländern erhöhte sich die Beschäftigungsquote um 8,2 Prozent und erreichte 32,3 Prozent.

Rückgang der Arbeitslosenquote von Ausländern

Die Arbeitslosenquote der ausländischen Bevölkerung ist im gleichen Zeitraum um 1,5 Prozent gesunken; sie betrug im Oktober des vergangenen Jahres 12,2 Prozent. Für die Bevölkerung aus den EU-28 ist die Arbeitslosenquote gegenüber Oktober 2017 um 0,9 Prozent auf sieben Prozent gefallen und bei Personen aus den Kriegs-und Krisenländern ging sie um 8,1 Prozent auf 34,6 Prozent zurück. Die SGB-II-Hilfequote der gesamten ausländischen Bevölkerung insgesamt lag im September 2018 bei 20,4 Prozent und ist gegenüber dem Vorjahresmonat leicht um ein Prozent gesunken.

Der Zuwanderungsmonitor 2018 steht zum > Download bereit.

Ute Wolter ist freie Mitarbeiterin der Personalwirtschaft in Freiburg und verfasst regelmäßig News, Artikel und Interviews für die Webseite.

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