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Besonders frauenfreundliche Unternehmen ausgezeichnet

Der Fki ist ein Projekt der Initiative Frauenpreis, die vom Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend gefördert wird. Der Index hat zum Ziel, Transparenz bezüglich der Aufstiegschancen von Frauen in Unternehmen zu bringen. Die Karrierechancen von Frauen werden so ersichtlich und vergleichbar gemacht. Die Studie wurde 2012 vom Bundesfamilienministerium ins Leben gerufen und bewertet Maßnahmen zur Gleichstellung von Frauen in Unternehmen, unabhängig von Branche und Größe der Firmen.

Firmen mit den  fairsten Karrierechancen für Frauen und aktiver Frauenpolitik

An der dritten Erhebungswelle 2014 nahmen über hundert Unternehmen teil. Sie legten ihre internen Kennzahlen und ihre strategische Personalpolitik offen und gaben Auskunft über ihre Frauenförderungsprogramme. Die Rangliste wird angeführt von der Hewlett Packard GmbH mit einem Indexwert von 85. Auf den zweiten Platz gelangte die Deutsche Telekom AG mit 83 Punkten. Den dritten Rang teilen sich mit jeweils einem Indexwert von 82 die Airbus Group Deutschland und Randstad Deutschland.

Unternehmen mit Firmenzentrale im Ausland liegen vorn

In der Spitzengruppe der höchsten Indexwerte (der besten 21) haben neun Unternehmen die Firmenzentrale im Ausland, obwohl nur deutlich weniger der teilnehmenden Unternehmen nicht in Deutschland basiert sind. Offenere Strukturen und gemischte Unternehmenskulturen in anderen Ländern fördern dort den Frauenanteil, so die Studie.

Vor allem MINT-Unternehmen arbeiten aktiv an Veränderung

MINT-Unternehmen liegen traditionell eher zurück: Zwölf erreichen einen Gesamtindex von 75, aber nur eines beim Teilindex A “Struktur & Dynamik”. Allerdings sind die Anstrengungen und Maßnahmen der Unternehmen laut der Untersuchung groß, so dass künftig deutliche Steigerungen erwartet werden dürften.

Der FKi untersucht drei Kategorien unter verschiedenen Aspekten: Status/Dynamik (Strukturdaten und Frauenanteil in Führungsebenen), Commitment hinsichtlich Personalentwicklung, Kommunikation und Maßnahmen zur Frauenförderung sowie die Rahmenbedingungen, also Unternehmensleitlinien, Transparenz und Flexibilisierung.

Im Internet gibt es eine Übersicht über die Top Ten und eine alphabetische Tabelle der ausgezeichneten Unternehmen sowie eine Kurzzusammenfassung.