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Deutschland in der Pole Position

Deutschland ist das beliebteste Arbeitsland in Europa. Bild: fotolia.de
Deutschland ist das beliebteste Arbeitsland in Europa. Bild: fotolia.de

Wir haben die Nase vorn: Ein Fünftel der Befragten nannte in einer aktuellen Studie auf die Frage, wo sie im Ausland arbeiten würden, Deutschland (21 Prozent). Darunter vor allem die Spanier mit 35 Prozent, Polen mit 33 Prozent und Italiener mit 31 Prozent. Als Faktoren für diese Entscheidung sind wirtschaftliche Stabilität, Distanz zum Heimatland und niedrige Sprachbarriere ausschlaggebend.

Das Vereinigte Königreich und Frankreich folgen im Ranking mit fünfzehn und zwölf Prozent. Zugleich sind das die beiden Länder, die die geringste arbeitsbedingte Umzugsfreudigkeit an den Tag legen: 46 Prozent der Franzosen und 43 Prozent im UK verzichten lieber auf eine Arbeit im Ausland.

Generell sehen dreiviertel der europäischen Arbeitnehmer Arbeiten im Ausland als Option (74 Prozent). Je nach Geschlecht und Alter sieht es aber sehr unterschiedlich mit der Mobilität aus. Frauen sind deutlich heimatverbundener: 36 Prozent lehnen – im Gegensatz zu 18 Prozent bei den Männern – eine Auslandskarriere ab. Die Jugend hingegen geht voran: Mit 87 Prozent in der Altersgruppe der 16- bis 24-Jährigen gegenüber der Hälfte der ab 55-Jährigen (56 Prozent).

Was heißt das für HR?

Für die genannte Studie wurden 9.920 Arbeitnehmer aus Deutschland, Frankreich, Großbritannien, Italien, den Niederlanden, Polen, Spanien und der Schweiz befragt. Die Themen: Zukunft der Arbeit, internationale Wettbewerbsfähigkeit und Talent Management. In Auftrag gegeben von der ADP, fasst der Vorsitzende der Geschäftsführung ADP Deutschland, Steven van Tuijl, die Aufgabe für HR zusammen: “Um global wettbewerbsfähig zu bleiben, müssen Unternehmen attraktive Möglichkeiten für mehr internationale Mitarbeiter finden. Dazu zählt die Beschäftigung von Angestellten mit unterschiedlicher Herkunft sowie die Förderung von grenzüberschreitenden Umzügen.”

›Download der Studie “The Workforce View in Europe 2017”