Aktuelle Ausgabe

Newsletter

Abonnieren

„Deutschlands Beste Arbeitgeber 2016“

Auch dieses Jahr hat das Great Place to Work Institut wieder das Gütesiegel
Auch dieses Jahr hat das Great Place to Work Institut wieder das Gütesiegel “Deutschlands Beste Arbeitgeber” verliehen.
Logo: Great Place to Work Institut

Die Auszeichnung wird seit 2003 jährlich vom Great Place to Work Institut verliehen. Für den diesjährigen Wettbewerb hatten sich insgesamt 613 Unternehmen aller Größen und Branchen aus dem gesamten Bundesgebiet an dem aktuellen Benchmarking zur Arbeitsplatzkultur beteiligt.

Sieger in vier Größenklassen

Bei den Großunternehmen mit über 5.000 Beschäftigten erreichte Volkswagen Financial Services aus Braunschweig den ersten Platz. Auf Platz zwei folgt der Softwareanbieter Datev aus Nürnberg und auf den dritten Rang kam der Pharma- und Medizintechnik-Konzern Roche mit Sitz im baden-württembergischen Grenzach.

In der Kategorie 2.001 bis 5.000 Mitarbeiter gelangte Daimler Financial Services aus Stuttgart auf Platz eins. Der Lebensmittelhersteller Mars Deutschland aus Verden schaffte es auf den zweiten Rang, gefolgt vom Pharma- und Medizintechnologie-Unternehmen Johnson & Johnson Family of Companies aus Norderstedt.

Bestplatziertes Unternehmen mit 501 bis 2.000 Mitarbeitern ist der Kommunikationstechnik-Anbieter Cisco Systems aus Hallbergmoos. Die Plätze zwei und drei nehmen der Speichertechnik-Spezialist NetApp Deutschland aus Kirchheim und Hyatt Hotels & Resorts mit Sitz in Mainz ein.

In der Kategorie der kleineren Unternehmen mit 50 bis 500 Mitarbeitern siegte die Softwarefirma QAware aus München. Die gemeinnützige Altenpflegeeinrichtung St. Gereon Seniorendienste aus Hückelhoven kam auf den zweiten Platz und Pascoe Naturmedizin aus Gießen nimmt Rang drei ein.

Mitarbeiterbefragung plus Kultur-Audit

Bewertungsgrundlage im Wettbewerb “Deutschlands Beste Arbeitgeber” sind repräsentative anonym durchgeführte Mitarbeiterbefragungen zur erlebten Arbeitsplatzqualität und Arbeitgeberattraktivität in den teilnehmenden Unternehmen sowie eine Befragung des Managements zu den Maßnahmen der Personalarbeit (Kultur-Audit). Die beiden Benchmarking-Instrumente werden im Verhältnis 2:1 gewichtet. Die anonym durchgeführte Mitarbeiterbefragung beinhaltet über 60 Fragen zu zentralen Arbeitsplatzthemen. Im Rahmen des Kultur-Audits werden die Maßnahmen des Unternehmens zur Förderung und Unterstützung der Beschäftigten beurteilt. Jedes teilnehmende Unternehmen erhält eine Analyse zum eigenen Entwicklungsstand mit Vergleichsdaten und Impulsen für die Weiterentwicklung als guter und attraktiver Arbeitgeber.

Arbeitsplatzkultur in Siegerunternehmen deutlich besser

In den Siegerunternehmen sagen insgesamt 89 Prozent der Mitarbeiter: “Alles in allem ist dies ein sehr guter Arbeitsplatz” – gegenüber 65 Prozent im Durchschnitt aller Unternehmen in Deutschland. 84 Prozent kommen gerne zur Arbeit (Durchschnitt: 50 Prozent) und 85 Prozent würden ihren Arbeitgeber guten Bekannten weiterempfehlen im Vergleich zu 57 Prozent aller Arbeitgeber. 77 Prozent der Beschäftigten der Preisträger fühlen sich in ihrer beruflichen Entwicklung gut unterstützt; im Schnitt sind es nur 44 Prozent. 82 Prozent loben die Kompetenz ihrer Führungskräfte; im deutschen Durchschnitt sagen dies 56 Prozent. Dass gute Arbeit anerkannt wird, bestätigen insgesamt 75 Prozent der Mitarbeiter der ausgezeichneten Unternehmen und nur 36 Prozent der Arbeitnehmer in anderen Betrieben.

Die vollständige 100-Bestenliste “Deutschlands Beste Arbeitgeber 2016” ist > hier abrufbar. Interessierte Unternehmen können sich bereits zum > Folgewettbewerb “Deutschlands Beste Arbeitgeber 2017” anmelden.