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Mehr Flexibilität und neue Jobprofile gefragt

Frau/IT-Expertin sitzt vor einem großen Monitor
Flexible Arbeitsweisen und neue Jobprofile liegen aktuell im Trend, nicht nur in der IT. Foto (CCO): pexels.com

Die fortschreitende Digitalisierung wirkt sich in mehrerlei Hinsicht auf die Arbeitswelt und den Arbeitsmarkt aus. Laut einer aktuellen Studie sehen Personalverantwortliche deutscher Unternehmen für dieses Jahr einen zunehmenden Trend zur Flexibili- sierung. Gleichzeitig entstehen durch den technologischen Wandel neue Jobs.

Jeder zweite Personalverantwortliche hierzulande (49 Prozent) erwartet für 2019 Veränderungen in der Arbeitsweise, da mobiles Arbeiten eine größere Nachfrage nach flexibleren Arbeitsmöglichkeiten mit sich bringt. Die Digitalisierung schafft dafür die nötigen Voraussetzungen. Außerdem erwartet ebenfalls knapp die Hälfte der Personalverantwortlichen (49 Prozent) eine Spezialisierung der Aufgaben und eine steigende Nachfrage nach neuen Berufsprofilen und bestimmten Kenntnissen in deutschen Unternehmen. Das zeigt die Arbeitsmarktstudie 2019 von > Robert Half. Für die Studie wurden 702 Personalverantwortliche befragt.

Aufgrund immer komplexerer IT-Landschaften oder Projekten zu künstlicher Intelligenz benötigen Unternehmen heute Mitarbeiter mit sehr spezifischem Know-how,

sagt Christian Umbs, Managing Director bei Robert Half.

Chief IoT Officer und E-Learning-Manager besonders gesucht

Für den IT-Bereich erwarten die Befragten, dass die neue Position des Chief IoT Officers (32 Prozent) an Bedeutung gewinnt (IoT = Internet of Things), außerdem die des Cloud Builders/Cloud Computing Engineers (28 Prozent). Die Nachfrage nach Spezialisten für Informationssicherheit/Security Strategists wird laut Studie genauso stark zunehmen (28 Prozent). Im Finanzwesen erhöht sich besonders die Nachfrage nach Steuerexperten und Risikomanagern (je 29 Prozent). Aber auch Experten für strategische Planung werden von den Unternehmen stärker gesucht (28 Prozent). Für den kaufmännischen Bereich gehen die Studienteilnehmer davon aus, dass in erster Linie E-Learning-Manager/Digital-Learning-Manager (34 Prozent) stark nachgefragt sein werden. An zweiter und dritter Stelle stehen Virtuelle Assistenten (32 Prozent) und E-Commerce Experten/Online-Shop-Manager (31 Prozent).

Ute Wolter ist freie Mitarbeiterin der Personalwirtschaft in Freiburg und verfasst regelmäßig News, Artikel und Interviews für die Webseite.

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