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Neuer Test misst Beschäftigungsfähigkeit

Chart mit Einzelresultaten und Gesamtergebnis des Hogan Employability Assessments
Bei einem überdurchschnittlichen Gesamtergebnis kann der Kandidat empfohlen werden.
Chart: Hogan Assessments

Das Diagnostikinstrument identifiziert Persönlichkeitsmerkmale, die Aussagen über die Leistungsfähigkeit und -bereitschaft von Kandidaten und damit Vorhersagen zur Beschäftigungsfähigkeit ermöglichen sollen. Der Test soll dazu beitragen, dass Unternehmen produktiver sind und durch engagierte zufriedene Mitarbeiter weniger Fluktuation aufweisen.

Im Check: Soziale Kompetenz, Lernfähigkeit und Arbeitsmoral

Das General Employability Assessment untersucht und bewertet drei Kriterien: Soziale Kompetenz, Lernfähigkeit und Arbeitsmoral. Bei der sozialen Kompetenz geht es darum, gut mit anderen zurechtkommen und erfolgreich in einem Team arbeiten. Menschen mit einer hohen Ausprägung, so der Anbieter, sind in der Regel sympathisch und gewinnen andere. Die Lernkompetenz oder -bereitschaft untersucht, inwiefern Menschen in der Lage sind, die wesentlichen Funktionen eines Jobs zu erlernen und neue Fähigkeiten zu erwerben, wenn sich die Anforderungen an die Tätigkeit im Lauf der Zeit verändern. Bei der Untersuchung der Arbeitsmoral steht im Fokus herauszufinden, wie fleißig, produktiv und zuverlässig Kandidaten sind, wie sie Anweisungen entgegennehmen, ob sie hart arbeiten und zeitnahe, qualitativ hochwertige Ergebnisse liefern.

Ergebnis soll Produktivität von Mitarbeitern vorhersagen

Die Bewertung zur Beschäftigungsfähigkeit basiert laut Anbieter auf Antworten zu Aussagen wie “Ich nehme Rücksicht auf die Gefühle anderer” und “Ich vermeide Ärger um jeden Preis”. Für jeden der drei Bereiche wird eine Einstufung von niedrig bis hoch vorgenommen und ein Prozentwert bis maximal 100 vergeben. Aus den drei Einzelresultaten wird das Gesamtergebnis ermittelt, das Aufschluss darüber geben soll, wie beschäftigungsfähig und produktiv ein Mitarbeiter ist. Kandidaten mit sehr hohen Werten ab 90 Prozent könnten oft sofort eingestellt werden, so Hogan Assessments.

Das Employability Assessment eignet sich laut Anbieter für eine Vielzahl von Nicht-Führungspositionen. So sei es zum Beispiel bei der Einstellung von Bankkaufleuten erfolgreich. Personalvermittler seien damit in der Lage gewesen, leistungsschwache und leistungsstarke Bankangestellte mit hoher Genauigkeit zu identifizieren.

Weitere Informationen gibt es > hier.

Ute Wolter ist freie Mitarbeiterin der Personalwirtschaft in Freiburg und verfasst regelmäßig News, Artikel und Interviews für die Webseite.