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Mehr Transparenz bei internationalen Bewerbern

EU-Flagge, darauf stilisierter Monitor mit
Foto: © MasterSergeant-stock.adobe.com

Das Europass-Portal will Transparenz in der europäischen Bildungslandschaft und bei Bewerbern aus anderen Ländern schaffen und grenzüberschreitendes Lernen und Arbeiten fördern und erleichtern. Die Plattform ist in 29 Sprachen verfügbar und enthält unter anderem Zeugnis- und Diplomerläuterungen, die dafür sorgen, dass Berufs- oder Hochschulabschlüsse europaweit vergleichbar sind. Perspektivisch soll es auch möglich sein, digitale Lernzertifikate auszustellen. Darüber hinaus ist das Portal mit dem Europäischen Qualifikationsrahmen (EQR) verknüpft und bietet ein praktisches Qualifikationsvergleichstool. Inzwischen hat Europass mehr als 500 000 registrierte Nutzer.

Bewerber können mit ihrem Profil passenden Jobs in der EU suchen

In einem E-Portfolio können Nutzer des Portals ein umfassendes Profil mit Informationen zu Ausbildung, Berufserfahrung und weiteren Tätigkeiten anlegen und jederzeit aktualisieren. Ihr Profil für papierlose Bewerbungen können sie zeitlich befristet mit potenziellen Arbeitgebern teilen oder daraus Lebensläufe und Anschreiben in verschiedenen Designs erstellen. Außerdem ist es möglich, nach passenden Stellen und Weiterbildungen in der EU zu suchen.

Unternehmen erhalten Infos über Qualifikation geeigneter Kandidaten

Personalverantwortliche erhalten über die Europass-Profile der Nutzer oder die daraus erstellten Lebensläufe strukturierte Informationen zu Bewerbern und deren Kompetenzen und Qualifikationen. Der Recruiting-Prozess kann papierlos gestaltet werden. Die Plattform ist mit dem europäischen Stellenportal EURES verknüpft, das heißt, Unternehmen, die bei EURES freie Jobs veröffentlichen, können von Kandidaten gefunden werden, die bei Europass registriert ist und deren Profil zur ausgeschriebenen Stelle passt.

Tool auch für Personalentwicklung der eigenen Belegschaft nutzbar

Laut Europass eignet sich die Plattform auch als Tool für Arbeitgeber, um die Kompetenzentwicklung des eigenen Personals zu fördern. Das Profil zeigt auf, welche Kompetenzen in der Belegschaft bereits vorhanden sind und welchen Fortbildungsbedarf es noch gibt. Über eine Datenbank im Portal ist es möglich, EU-weit nach Kursen zu suchen, die zum Profil und den Interessen der Mitarbeiter passen.

Mehr Informationen gibt es > hier. Außerdem wird das Portal auf der virtuellen Messe Zukunft Personal, die vom 12. bis 16. Oktober stattfindet, im Bereich Learning & Training präsentiert. Besucher können sich > dort kostenlos mit dem Code europass_zpev20 registrieren.

Ute Wolter ist freie Mitarbeiterin der Personalwirtschaft in Freiburg und verfasst regelmäßig News, Artikel und Interviews für die Webseite.