Aktuelle Ausgabe

Newsletter

Abonnieren

Hauptschüler haben das Nachsehen

Hauptschüler müssen bei der Lehrstellenvergabe oft draußen bleiben.
Bild: © fotovika/Fotolia.com
Hauptschüler müssen bei der Lehrstellenvergabe oft draußen bleiben.
Bild: © fotovika/Fotolia.com

Die Mehrheit der Auszubildenden – 59 Prozent – in deutschen Unternehmen hat mindestens Mittlere Reife. Immer mehr Ausbildungsbetriebe verlangen in ihren Lehrstellenausschreibungen wenigstens den Realschulabschluss. Fast ein Viertel (24 Prozent) der Azubis hat inzwischen Abitur. Hauptschüler machen nur einen Anteil von 17 Prozent aus. Das zeigt eine Sonderbefragung des aktuellen Randstad-ifo-flexindex 1/2015. Dafür wurden mehr als tausend Personalleiter gefragt, welcher Schulabschluss unter den Auszubildenden im Unternehmen am häufigsten vorkommt.

Je größer das Unternehmen, desto weniger Chancen für Hauptschüler

Schon in den letzten Jahren haben Arbeitgeber immer weniger Ausbildungsverträge mit Hauptschulabsolventen abgeschlossen. Damit setzt sich ein Trend fort, der vor allem in großen Unternehmen spürbar ist. In Betrieben mit weniger als 50 Mitarbeitern liegt der Anteil von ehemaligen Hauptschülern unter den Azubis bei 22 Prozent. In Firmen mit bis zu 500 Beschäftigten sind es nur neun Prozent.

Mehr Informationen und den kompletten Berichtsband der Studie zum Download gibt es > hier.

Sie wollen uns die Meinung sagen?
Nur zu!
Jetzt Feedback geben & Prämie erhalten »
Sie wollen uns die Meinung sagen?
Nur zu!
Jetzt Feedback geben & Prämie erhalten »