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Höherer Mindestlohn für Zeitarbeitnehmer

 

Ab 1. Juni 2016 steigt der Mindestlohn für Mitarbeiter in der Arbeitnehmerüberlassung auf 9,00 Euro (Tarifgebiet West derzeit 8,50 Euro) und 8,50 Euro (derzeit 8,20 für Berlin und Ostdeutschland).

Auch die Branchenzuschläge steigen: Für alle Arbeitnehmer einer Zeitarbeitsfirma, die in Bereichen arbeiten, in denen Branchenzuschläge gezahlt werden, fällt die Lohnsteigerung automatisch höher aus. In inzwischen elf Branchen erhöht sich der Lohn mit der Dauer der Beschäftigung im Kundenunternehmen um bis zu 50 Prozent. Den ersten Zuschlag gibt es nach vier oder sechs Wochen, weitere folgen nach drei, fünf, sieben und neun Monaten. Weil diese Zuschläge prozentual zum iGZ-DGB-Basislohn berechnet werden, bedeute eine tarifliche Lohnerhöhung gleichzeitig auch höhere Zuschläge, meldet die iGZ.

Bereits seit April 2014 gilt der Mindestlohn für die Personaldienstleister in der Arbeitnehmerüberlassung. Die Höhe wurde in der “Zweiten Verordnung über eine Lohnuntergrenze in der Arbeitnehmerüberlassung” festgelegt. Mit der Verordnung wurde eine stufenweise Erhöhung des Mindestlohns zum 1. April 2014, zum 1. April 2015 sowie zum 1. Juni 2016 vereinbart. Dabei werden die Geltungsbereiche Ost (mit Berlin) und West unterschieden. Die Verordnung gilt bis zum 31. Dezember 2016. (cs)

Eine Übersicht über die neuen Mindestlöhne finden Sie › hier.