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Ingenieure sind weiterhin gut gefragt

Die größten Beschäftigungschancen für Ingenieure im dritten Quartal dieses Jahres boten der Maschinen- und Fahrzeugbau sowie die Energie- und Elektrotechnik mit über drei offenen Stellen pro Arbeitslosem.

Dabei gibt es deutliche regionale Differenzen: Insbesondere in Baden-Württemberg, Bayern sowie Rheinland-Pfalz/Saarland gab es gute Beschäftigungschancen in den Ingenieurberufen. Als einzige Region bundesweit bot Berlin/Brandenburg mit einem monatsdurchschnittlichen Verhältnis von 84 offenen Stellen je hundert Arbeitslose eine eher getrübte Perspektive in den Ingenieurberufen; in allen anderen Bundesländern übertraf die Zahl der offenen Stellen die Zahl der Arbeitslosen. Das geht aus dem VDI-/IW-Ingenieurmonitor zum dritten Quartal 2014 hervor.

Arbeitslosenquote auf Vollbeschäftigungsniveau

Die Arbeitslosenquote in Ingenieurberufen lag im bundesweiten Durchschnitt bei 2,3 Prozent und damit auf Vollbeschäftigungsniveau. Mit 1,7 Prozent besonders niedrig zeigte sich die Arbeitslosenquote in Ingenieurberufen der Maschinen- und Fahrzeugtechnik. Zum Vergleich: Im Durchschnitt aller Berufe betrug die Arbeitslosenquote rund 6,7 Prozent und war damit fast dreimal so hoch wie im Durchschnitt der Ingenieurberufe.

Während Bayern mit einer für den Durchschnitt aller Ingenieurberufe geltenden Arbeitslosenquote von 1,4 Prozent knapp den Spitzenplatz vor Baden-Württemberg mit 1,6 Prozent einnahm, trübte die vergleichsweise industrie- und forschungsschwache Region Berlin/Brandenburg mit einer Quote von vier Prozent etwas das Bild. Angesichts der vergleichsweise hohen generellen Arbeitslosenquote dieser Region, die im Durchschnitt aller Berufsgruppen bei knapp zehn Prozent liegt, relativiert sich das dortige Niveau der Arbeitslosenquote in den Ingenieurberufen jedoch.

Weitere Informationen unter:
www.vdi.de