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IT-Sicherheitsheitexperten stark gefragt

Der Bedarf an IT-Sicherheitsexperten in Deutschland steigt rapide an.
Foto: © rainer_81/Fotolia.de
Der Bedarf an IT-Sicherheitsexperten in Deutschland steigt rapide an.
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Gefragt nach ihren Recruiting-Absichten für die kommenden zwölf Monate, gibt fast ein Drittel (31 Prozent) der CIOs und CTOs hierzulande an, den Ausbau ihres Security-Teams zu planen. Rund die Hälfte (49 Prozent) möchte frei gewordene Positionen neu besetzen. Auch in Zukunft werden die Teams für die IT-Sicherheit weiter wachsen. 72 Prozent der IT-Chefs rechnen damit, dass in diesem Fachbereich mit Abstand die meisten neuen Stellen bis zum Jahr 2020 geschaffen werden.

Mehr als jede zweite Firma will Zeitarbeiter und Freiberufler einstellen

Der hohe Fachkräftebedarf und die häufige Projektarbeit im Bereich der IT-Sicherheit führt zum Teil zu einer flexiblen Personalstrategie: Neben festangestellten IT-Sicherheitsexperten möchten 15 Prozent der IT-Verantwortlichen in den nächsten zwölf Monaten zusätzliche Stellen für Zeitarbeitskräfte oder freiberufliche Mitarbeiter in der IT-Sicherheit schaffen und 41 Prozent wollen frei gewordene Positionen mit Leiharbeitern oder Freelancern neu besetzen. Dies geht aus der Studie “IT-Sicherheit – Die digitale Zukunft meistern” von Robert Half Technology hervor. Für die Studie wurden 200 CIOs und CTOs in Deutschland befragt.

Festangestellte IT-Sicherheitsexperten sind gerade in Zeiten des Fachkräftemangels für einen kontinuierlichen Geschäftsablauf und die Etablierung der IT-Abteilung als Business Partner wichtig. Temporäre Mitarbeiter erlauben hingegen die nötige Flexibilität bei kurzfristig anstehenden Projekten,

kommentiert Sven Henninge, Senior Managing Director Central Europe & the Netherlands bei Robert Half, die Einstellungsabsichten der IT-Verantwortlichen. Zu den kurzfristig anstehenden Projekten gehören zum Beispiel die Implementierung von Verschlüsselungstechniken oder eine umfassende Prüfung des aktuellen IT-Sicherheitsstatus.

Experten für Cloud Security besonders hoch im Kurs

Die Studie untersuchte auch, welche Kompetenzbereiche aus der IT-Sicherheit besonders gefragt sind. Danach besteht vor allem in der Cloud Security Bedarf an IT-Sicherheitsexperten; 54 Prozent der IT-Chefs gaben dies an. An zweiter Stelle der gefragtesten Kompetenzen in der IT-Security steht die Datenanalytik mit 42 Prozent, dicht gefolgt von IT-Sicherheitstechnologien mit 41 Prozent. Die Plätze vier und fünf nehmen Experten für Mobile Security (37 Prozent) und für Anwendungssicherheit (30 Prozent) ein.

Sven Hennige rät dazu, dass IT-Verantwortliche nicht nur auf das jeweilige Spezialwissen der IT-Experten achten sollten. Da die IT-Sicherheit alle Bereiche eines Unternehmens durchdringt, müssten sie auch die Bedeutung von Corporate Governance, Risikomanagement und gesetzliche Vorgaben verstehen, um zu einer wirksamen Sicherheitsinfrastruktur beitragen zu können.

Die gesamte Studie steht > hier zum Download zur Verfügung.