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Jede zweite HR-Abteilung nutzt digitale Möglichkeiten

Noch bietet erst die Hälfte der Arbeitgeber hierzulande mobil optimierte Bewerbungsmöglichkeiten an.
Foto: © oatawa/Fotolia.de
Noch bietet erst die Hälfte der Arbeitgeber hierzulande mobil optimierte Bewerbungsmöglichkeiten an.
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Digitale Werkzeuge können Personalentscheidern ihre Arbeit  beim Recruiting und Bewerbermanagement erleichtern. Jede zweite HR-Abteilung hat bereits einige Abläufe digitalisiert. Allerdings werden die Möglichkeiten nicht in vollem Umfang ausgeschöpft, zumal rund die Hälfte der Unternehmen keine Kennzahlen erhebt.

Aktuell nutzen 47 Prozent der Unternehmen in Deutschland ein digitales Bewerbermanagementsystem. 46 Prozent geben an, ihre Stellenanzeigen und Karriereinformationen auf der eigenen Website für die Darstellungen auf mobilen Geräten optimiert zu haben. Auch die mobile Bewerbung ist weiter im Kommen: Zwar bieten derzeit 51 Prozent der Arbeitgeber ihren Bewerbern heute noch keine mobil optimierten Bewerbungsmöglichkeiten, doch 42 Prozent planen dies aber für die nahe Zukunft. Das zeigt die neue Studie Recruiting Lotse von > Stepstone, für die 204 Personalentscheider befragt wurden.

Nur jedes dritte Unternehmen misst Dauer und Kosten der Bewerbungen

Wenn es um das Messen des Arbeitserfolgs geht, haben die Personalabteilungen jedoch noch Nachholbedarf. Die Studienergebnisse zeigen, dass mehr als jedes zweite Unternehmen bisher keinerlei Recruiting-Erfolgskennzahlen erhebt. Lediglich 44 Prozent der Firmen erheben Informationen zur Bearbeitungsdauer der Bewerbungen. 48 Prozent der HR-Abteilungen dokumentieren die Herkunft ihrer Bewerbungen. Ähnlich viele (49 Prozent) messen die Anzahl der Bewerbungen und 46 Prozent erheben die Herkunft der eingestellten Mitarbeiter nach Recruiting-Kanal – wichtige Kennzahlen, um den effizientesten Recruitingmix für das eigene Unternehmen abzuleiten. Etwas seltener gemessen wird die Time to Hire (33 Prozent), die zumeist den Zeitraum vom Tag der Stellenausschreibung bis zur Stellenbesetzung definiert. Noch seltener (30 Prozent) ermitteln die befragten Unternehmen die Cost per Hire, die Kosten für diesen Zeitraum. Je nach Kennzahl gaben zwischen acht und elf Prozent der Befragten an, nicht zu wissen, ob diese Werte in ihrem Unternehmen überhaupt erhoben werden.