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Jeder neunte Rentner ist berufstätig

Älterer Mann arbeitet am PC
In Deutschland geht jeder Neunte zwischen 65 und 74 Jahren noch arbeiten.
Foto: © Robert Kneschke/Fotolia.de

Elf Prozent der Bundesbürger im Alter von 65 bis 74 in Deutschland – 942 000 der 8,3 Millionen Menschen dieser Altersgruppe – waren 2016 erwerbstätig. 2006 lag der Anteil der arbeitenden Personen im Rentenalter erst bei fünf Prozent, also bei etwas weniger als der Hälfte. Männer arbeiten fast doppelt so häufig im Alter wie Frauen: 2016 waren 15 Prozent der Männer zwischen 65 und 74 Jahren berufstätig gegenüber acht Prozent der Frauen. 2006 betrug die Quote bei Männern erst sieben und bei Frauen vier Prozent. Das sind erste Ergebnisse des Mikrozensus 2016, die das Statistische Bundesamt (> Destatis) kürzlich veröffentlicht hat.

Seit 2012 wird die Grenze für die Regelaltersrente hierzulande schrittweise auf 67 Jahre angehoben. Am Ende des Berichtszeitraums 2016 galt eine Altersgrenze von 65 Jahren und fünf Monaten. Die Zunahme der arbeitenden älteren Deutschen ist damit nur zu einem geringen Teil auf die Anhebung des Rentenalters zurückzuführen.

Vom kleinen Zuverdienst bis zum überwiegenden Lebensunterhalt

Für 58 Prozent der arbeitenden Menschen zwischen 65 und 74 Jahren war der Job 2016 ein Zuverdienst zur Rente, die den Hauptteil ihres Einkommens ausmachte. Rund 37 Prozent der Menschen im Rentenalter finanzierten mit der ausgeübten Tätigkeit sogar den überwiegenden Teil ihres Lebensunterhalts. Weiterhin lebten jeweils drei Prozent der noch arbeitenden Älteren vorwiegend von Einkünften ihrer Angehörigen oder von sonstigen Einkünften wie etwa Einkommen aus Vermietung oder Verpachtung.

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