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Jobtitel – einfach tierisch

“Animals” sind der Hit unter den bizarren Jobtiteln in deutschen Stellenzeigen. Foto: © panitram/Fotolia.de

In Jobinseraten lassen sich immer mehr bizarre Jobtitel finden. So sucht zum Beispiel ein Start-up in Deutschland nach einem Waterproof Web-Wizard. Xing möchte einen Kundendienst-Rockstar einstellen, Adidas sucht DevOps Evangelists und Interactive Media nach einem Mobile Rockstar. Der häufigste bizarre Jobtitel in Deutschland ist jedoch das Animal, gefolgt von Boss, Captain, Champion und Code Monkey. Das sind Ergebnisse einer Auswertung von > Jobfeed, der Big Data Jobplattform von Textkernel, die Millionen von Stellenanzeigen aus verschiedenen europäischen Ländern sammelt und analysiert. Für diese Analyse wurden Stellenanzeigen aus Österreich, Deutschland, Frankreich und Großbritannien, die seit Januar 2016 veröffentlicht wurden, gesammelt und ausgewertet.

Vom Mädchen für alles über den Roboter bis zum Star

Auch in Österreich sind Animals am gefragtesten. An zweiter Stelle steht der Guru und an dritter das Mädchen für alles. In Frankreich kommt der Robot am häufigsten vor, gefolgt vom Star, Animal und Ninja. In Großbritannien versucht man besonders oft, Mitarbeiter mit dem Jobtitel Star zu einer Bewerbung zu animieren. Aber auch Animal, Boss, Guru und Champion sind beliebte Bezeichnungen für gesuchtes Personal. Jobtitel wie Robot, Captain, Evangelist, Guru und Wizard werden im Vergleich am häufigsten in Großbritannien und Frankreich verwendet, vor allem für IT oder Marketing Jobs. Überhaupt sind bizarre Jobtitel in Jobinseraten dieser beiden Länder am meisten verbreitet.

Auch wenn diese Stellenbezeichnungen humorvoll und kreativ sind, könnten sie doch potenzielle Kandidaten verwirren, zumal sich Bewerber wohl eher selten selbst als Captain oder Evangelisten bezeichnen. Aber vor allem suchen sie im Internet nicht solchen Jobtiteln und die Frage ist, ob sie sie finden…