In der Antike soll Julius Cäsar bereits ein Mitarbeiterempfehlungsprogramm für sein Heer installiert haben. Es gibt Hinweise darauf, dass der Anführer des römischen Reichs seinen Soldaten Prämien zahlte, wenn sie neue Krieger in die Armee brachten. „Das Konzept ist so alt, wie Menschen zusammenarbeiten“, sagt Matthias Wolf, CRO DACH beim Recruiting-Technologieunternehmen Radancy. Seitdem hat sich gesellschaftlich einiges verändert; auf die Mitarbeiterempfehlungsprogramme scheint sich das auf den ersten Blick aber nur minimal ausgewirkt zu haben.
Zwar managt die Weiterempfehlungen aktuell meist ein Personaler oder eine Personalerin mittels (technologischer) Hilfsmittel wie einem Bewerbermanagementsystem, E-Mail-Austausch oder per Formular. Doch das Prinzip ist vielerorts immer noch dasselbe wie bei Cäsar: Ein Mitarbeiter oder eine Mitarbeiterin empfiehlt ein Talent und bekommt dafür Geld.
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