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Mobile Recruiting setzt sich durch

Die Unternehmen mit dem besten Recruiting 2016 stehen fest. Foto: GPK Event und Kommunikationsmanagement GmbH/APA-Fotoservice, Fotograf: Jan Haas
Die Unternehmen mit dem besten Recruiting 2016 stehen fest. Foto: GPK Event und Kommunikationsmanagement GmbH/APA-Fotoservice, Fotograf: Jan Haas

Bereits zum fünften Mal in Folge hat Best Recruiters die Recruiting-Qualität deutscher Unternehmen analysiert. Für die diesjährige Studie wurden die Recruiting-Aktivitäten der 507 mitarbeiter- und umsatzstärksten Unternehmen aus Bewerbersicht untersucht.

Drei Unternehmensberatungen unter den Top Ten

Auf Platz eins gelangte die Unternehmensberatung Deloitte. Den zweiten Platz nimmt der IT-Dienstleister Bechtle ein und auf Platz drei schaffte es der Personaldienstleister Hays. Auf den vierten Platz kam Infineon, gefolgt von fünf Amadeus Fire, Kienbaum, Aldi Süd, Zalando, Parfümerie Douglas und Zeb. Damit stehen mit Deloitte, Kienbaum und Zeb gleich drei Unternehmensberatungen an der Spitze, während es vorher noch die Personaldienstleister waren.

Die Bewertung erfolgte anhand von 133 Kriterien in den Erhebungskategorien Karriere-Website, Social Media, Mobile Recruiting, Online-Stellenausschreibungen, Präsenz in Online-Stellenbörsen, Bewerbungsresonanz, Usability im Bewerbungsprozess sowie Reaktion auf die Kontaktaufnahme von Bewerbern.

Recruiting-Qualität in allen Branchen gestiegen

Die Studie zeigt auch, dass sich die Recruiting-Qualität gegenüber dem Vorjahr in allen Branchen verbessert hat. Die getesteten Arbeitgeber erreichten durchschnittlich 59 Prozent der maximal möglichen Punkte, 2015 waren es 54 Prozent. An erster Position befinden sich die Personaldienstleister, die um 13 Plätze nach oben kletterten.

Karriere-Websites und Jobinserate zunehmend mobil optimiert

Gegenüber der Vorjahresstudie ist auch die Zahl mobil optimierter Karriere-Websites und Stellenanzeigen erneut gestiegen. Zwei Drittel (65 Prozent) der analysierten Arbeitgeber haben ihre Karriereseiten entsprechend angepasst, 2015 waren es erst 46 Prozent. Gut die Hälfte (53 Prozent) nutzt heute mobil optimierte Stellenanzeigen, um Kandidaten anzusprechen – im letzten Jahr war es lediglich ein Drittel. Die Unternehmen hierzulande sind etwas weiter als jene in den deutschsprachigen Nachbarländern: In der Schweiz verwenden 52 Prozent und in Österreich 47 Prozent eine mobil optimierte Website.

Arbeitgeber und Bewerber bevorzugen unterschiedliche Bewerbungsarten

Was die Art der Bewerbung betrifft, sind die Unternehmen allerdings noch unflexibel. Nur bei 27 Prozent der berücksichtigten Arbeitgeber können sich Jobsuchende per E-Mail bewerben, obwohl Bewerber gerade diesen Weg bevorzugen. Aus Unternehmenssicht hingegen sind Online-Bewerbungsformulare das beliebteste Instrument: 84 Prozent bieten dies an. Bei 43 Prozent lässt sich der Bewerbungsvorgang damit in weniger als fünf Minuten abschließen. Jedes fünfte Unternehmen hat bereits die Möglichkeit einer Social-Media-Bewerbung implementiert. Dort können sich Stellensuchende mit nur einem Klick zum Beispiel mit einem Xing- oder LinkedIn-Profil bewerben.

Eine Liste aller Branchensieger kann > hier  heruntergeladen werden.

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