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Persönliche Kontaktaufnahme am beliebtesten

Um den Wunschjob zu bekommen, würden die meisten Deutschen am liebsten sofort das persönliche Gespräch suchen.
Foto: © contrastwerkstatt/Fotolia.de
Um den Wunschjob zu bekommen, würden die meisten Deutschen am liebsten sofort das persönliche Gespräch suchen.
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Wenn der Traumjob frei wäre, würde sich fast die Hälfte der Deutschen (46 Prozent) am liebsten direkt persönlich bei ihrem potenziellen Chef vorstellen. Von jenen, die kein abgeschlossenes Studium haben, sagen dies sogar 53 Prozent, während es bei den Absolventen lediglich 36 Prozent sind. An zweiter Stelle der Aktionen, die Interessenten starten würden, legt mit 43 Prozent die Nutzung des Bewerberportals auf der Unternehmenswebseite. Dieses Vorgehen ist hauptsächlich bei Akademikern beliebt (50 Prozent); von den Nichtakademikern würden es nur 30 Prozent anwenden. Auf Platz drei folgt die Versendung der Bewerbungsunterlagen per E-Mail; fast ein Drittel (32 Prozent) würde so vorgehen, um sich für die Traumstelle zu bewerben. Fast ebenso viele (31 Prozent) setzen noch auf die klassische Bewerbung per Post.

Netzwerken käme für jeden Vierten infrage

Gut ein Viertel der Bundesbürger (26 Prozent) würde im Bewerbungsprozess auf persönliche Beziehungen zurückgreifen, um den gewünschten Job zu bekommen. Von den Männern können sich 30 Prozent vorstellen, diesen Weg zu gehen, während nur 23 Prozent der Frauen einen Bekannten, der bereits im Unternehmen arbeitet, bitten würden, den Kontakt zur Personalabteilung herzustellen. Das sind Ergebnisse der Talents & Trends Studie, für die > von Rundstedt 1000 Deutsche repräsentativ befragt hat; Mehrfachnennungen waren möglich.

Ungewöhnliche und kreative Bewerbungswege wenig beliebt

Ungewöhnlichere Arten der Bewerbung, um auf sich aufmerksam zu machen, würden nur wenige Jobsuchende wählen. 14 Prozent gaben an, dass sie ein handschriftliches Bewerbungsschreiben einschicken würden. 13 Prozent würden kreativ werden und, sofern es zur freien Stelle passt, eine Bewerbung basteln, um sich von ihren Mitstreitern abzuheben. Sieben Prozent würden eine eigene Webseite erstellen, auf der das Unternehmen alle relevanten Informationen über sie findet.

Social Media und Business-Netzwerke weit abgeschlagen

Interessant ist, dass Business-Netzwerke wie Linkedin kaum eine Rolle spielen, wenn es darum geht, sich die Traumstelle zu sichern. Nur sieben Prozent (neun Prozent der Männer und vier Prozent der Frauen) würden darauf zurückgreifen. Soziale Netzwerke wie Facebook würden sogar nur drei Prozent nutzen. Hier überrascht, dass die Kontaktaufnahme zum Unternehmen über Social Media bei der jüngsten Gruppe der Befragten, den 18- bis 29-Jährigen, am unbeliebtesten ist: Nur ein Prozent von ihnen beurteilt diese Methode als erfolgversprechend. Bei den 30- bis 39-jährigen dagegen sind es immerhin sechs Prozent. An letzter Stelle der Wege, um mit dem Wunscharbeitgeber Kontakt aufzunehmen, steht die Beauftragung eines Headhunters, die nur für zwei Prozent der Deutschen infrage käme.

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