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Punkten mit Bewerberkommunikation

Kandidaten wollen mehr Infos, auch über Entwicklungsmöglichkeiten.
Bild: © Marco2811/Fotolia.de
Kandidaten wollen mehr Infos, auch über Entwicklungsmöglichkeiten.
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Bereits für drei von vier Rekrutierungsverantwortlichen hierzulande ist die mit Abstand größte Herausforderung bei der Mitarbeitersuche, überhaupt geeignete Kandidaten zu finden. Doch diese wissen anscheinend um ihren Wert und stellen Ansprüche: 92 Prozent legen bei einem Job besonderen Wert auf Arbeitsinhalte. Jeweils 89 Prozent finden eine gute Beziehung zu Kollegen wichtig und erwarten vom Unternehmen klare Anforderungen und Ziele.

Chancen oder unerfüllbare Anforderungen?

Was einstellungsbereiten Firmen wiederum Chancen eröffnen könnte, zumindest theoretisch: 87 Prozent der Fachkräfte sind offen für interessante Stellenangebote und 75 Prozent streben einen Jobwechsel an, um sich weiterzuentwickeln. 60 Prozent wollen sich nach einer neuen Stelle umsehen, um mehr zu verdienen. Doch da hakt es wieder: Jeder zweite Personalverantwortliche findet es schwierig, die Anforderungen der Bewerber an Gehaltsvorstellungen und Entwicklungsmöglichkeiten zu erfüllen. Das sind Ergebnisse einer aktuellen Trendstudie, für die Stepstone tausend Personalverantwortliche in Unternehmen und mehr als 17.000 Fachkräfte befragt hat.

Transparenz und Candidate Experience als Schlüsselfaktoren

Angesichts dieser Situation wird die Arbeitgebermarke immer wichtiger, um sich von anderen Unternehmen abzuheben. Die Hälfte der befragten HR-Experten nimmt den Aufbau der Arbeitgebermarke und die Vermittlung eines positiven Unternehmensimage als höchst anspruchsvoll wahr. Im Wettbewerb um die besten Talente punkten können Recruiter laut Studie mit einer Bewerberkommunikation, die sich an den Bedürfnissen der Kandidaten orientiert. So wollen die Fachkräfte im Rahmen ihrer Jobsuche detailliert informiert werden. In Stellenanzeigen vermissen sie Informationen zu Gehalt und Zusatzleistungen, zur Gestaltung der Zusammenarbeit und die Darstellung des Unternehmens aus Sicht der Mitarbeiter. Jeder Zweite wünscht sich transparentere Angaben zu Arbeitszeit und Work-Life-Balance.

Bewerbungshürden aus Sicht der Jobsuchenden

Die Befragungsergebnisse zeigen aber auch, dass der Bewerbungsprozess nicht nur für Unternehmen eine Herausforderung ist; auch aus Sicht der Kandidaten ist er gespickt mit Hürden: 62 Prozent fällt es schwer, ein Anschreiben zu formulieren, jeder Vierte hadert mit der optischen Gestaltung seiner Bewerbung. Und während 31 Prozent der befragten Recruiter noch Bewerbungen per Post bevorzugen, wollen sich immer mehr Jobsuchende schnell und unkompliziert per Smartphone oder Tablet bewerben.

Das Whitepaper zur Trendstudie steht > hier zum Download bereit. Die ausführlichen Studienergebnisse werden in Heft 10/2015 der “Personalwirtschaft” veröffentlicht.

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