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Die Quintessenz: So werden Karrieren in Zukunft gemacht

Skizze von einem Verkehrsplan
Bild: tovovan/i-stock

Dynamische Arbeitswelten und der knappe Markt an passenden Bewerbern führt zu neuen Karrierewegen. Der direkte Aufstieg Sprosse für Sprosse, wird bunten Mosaikkarrieren weichen. Die Quintessenz zeigt den Weg zur Karriere der Zukunft.

1. Individuelle Karrieremodelle gefragt

Die Nachfrage nach gut ausgebildeten Mitarbeitern steigt, aber das Angebot geht zurück. Wer begehrte Köpfe gewinnen und halten will, muss individuelle, auf die Bedürfnisse des Menschen zugeschnittene Karrieremodelle anbieten.

2. Karrieren fragmentieren sich

Karrieren führen künftig nicht mehr zwingend stetig nach oben, sondern auch zur Seite oder sogar eine Stufe zurück. Auch die lebenslange Festanstellung bei ein und demselben Arbeitgeber wird es künftig noch seltener geben. Stattdessen wechseln sich Festanstellung mit selbstständiger Arbeit, Projektarbeit, Sabbaticals oder Weiterbildungen ab.

3. Lebensphasenorientierte Flexibilität erwünscht

Gleichberechtigte Doppelverdiener wollen Karriere machen und sich um die Familie kümmern. Alternative Karrieremodelle, die individuelle Bedürfnisse in unterschiedlichen Lebensphasen berücksichtigen, werden für beide Geschlechter wichtiger. Wertschätzung gegenüber Mitarbeitern drückt sich nicht nur finanziell, sondern auch durch andere Benefits aus, zum Beispiel Mobilitätsangebote (Leasing eines E-Bikes für Kundenbesuche et cetera) oder Homeoffice-Regelungen.

4. Der Job wird auf den Menschen zugeschnitten

Angesichts sich wandelnder Berufsbilder und schnell wechselnder Herausforderungen müssen Unternehmen potenzialorientierter einstellen. Künftig werden Bewerber immer weniger nach vorgefertigten Stellenbeschreibungen ausgewählt. Vielmehr wird zuerst nach einer Persönlichkeit gesucht, die aufgrund ihrer individuellen Motive und Stärken in die Kultur des Unternehmens passt, bevor eine passende Stelle für sie gesucht wird.

5. Rollen statt Titel

Mitarbeiter werden künftig stärker gleichwertige Rollen in verschiedenen Karrierepfaden innehaben: in Richtung Expertenkarriere, fachlicher Führung oder Projektmanager mit unterschiedlichen Verantwortungsgraden. Nicht die Funktion oder der Titel spielen beim nächsten Karriereschritt eine Rolle, sondern das Potenzial und die Motivation des Einzelnen, neue Herausforderungen in einer neuen Rolle übernehmen zu wollen.

6. Nichtlineare Karriereverläufe werden üblicher

Vielfach noch als bunte Vögel im Bewerbungsprozess aussortiert, erkennen vorausschauende Unternehmen den Wert der Quereinsteiger: Mit ihrer Lern- und Veränderungsbereitschaft, der Fähigkeit zum übergreifenden Denken können sie den Wandel mitgestalten und zu einer Kultur beitragen, die neue Ideen zulässt, zu neuen Erkenntnissen führt und die abteilungs- sowie generationsübergreifende Vernetzung im Unternehmen fördert.

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