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Recruiting-Start-up Workbee erhält erste Finanzierung

Recruiting-Lösungen für die Pflege- und Gesundheitsbranche sind aufgrund des dortigen Personalmangels nötig. Das zumindest sehen mehr als acht Business Angel so, die das Berliner Start-up Workbee in seiner ersten Finanzierungsrunde mit mehr als eine halbe Million Euro unterstützen. Eine konkrete Summe verrät das Jungunternehmen nicht. Mithilfe einer KI auf seiner Jobplattform will Workbee Pflegekräfte und Arbeitgeber anhand von Präferenzen matchen und zusammenbringen.

Bisher wurde das 12-köpfige Team um die Gründer Steffen Biese und Jim Sellmeijer nur vom HR-Company-Tech-Builder allygatr unterstützt. Nun reihen sich folgende Business Angel aus der HR- und Pflegebranche dazu: Olav Sehlbach, Geschäftsführer von aap (Attraktiver Arbeitgeber Pflege), Dr. Jörg Peter Heimel, Chairman der EMVIA LIVING Gruppe, Marc Müller, Vorstand der ETL-Gruppe und Jan Dzulko, Ex-CEO von Check24 und Gründer von Everphone. Außerdem wird Workbee mitunter von den beiden Honeypot-Gründern Kaya Taner und Emma Tracey unterstützt sowie dem Gründer von pflege.de, Dr. Benedikt Zacher und Alfonso von Wunschheim, Ex-CEO von local.ch.

Neue Matching-Kriterien einführen

Mit den neuen finanziellen Mitteln möchte das Start-up, das einen siebenstelligen jährlichen Umsatz vorzeigen kann, die Zahl seiner Mitarbeitenden auf rund 24 verdoppeln. Zudem soll mit der Finanzspritze der Matching-Score weiterentwickelt und unter anderem mit den Matching-Kriterien „Benefits“ und „Unternehmenswerte“ erweitert werden.

Damit soll die Zahl der Matches, die seit der Gründung im Jahr 2020 bei aktuell mehr als 3.000 liegt, erhöht werden. Laut Aussagen des Jungunternehmens melden sich derzeit täglich hunderte Pflegekräfte auf der Plattform an, um einen neuen Arbeitgeber zu finden, zu denen unter anderem Kliniken, Pflegeheime, Pflegedienste, Arztpraxen, Zeitarbeitsfirmen und Ausbildungsbetriebe zählen.

Gründer und CEO Steffen Biese startete Workbee mit der Vision, Menschen in systemrelevanten Berufen bessere Arbeitsbedingungen zu ermöglichen. „Mit Workbee sollen gerade die, die einen enormen Beitrag für unsere Gesellschaft leisten, endlich Jobs mit der Anerkennung finden, die sie verdienen.“ Dies solle durch die Matching-Kriterien geschehen, mit denen die Bedürfnisse der Fachkräfte mit den Angeboten der Unternehmen abgeglichen werden.

Ist Redakteurin der Personalwirtschaft. Ihre inhaltlichen Schwerpunkte sind die Themen Diversity, Gleichberechtigung und Work-Life-Balance.

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