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Recruiting-Tech-Start-up Jomigo erhält siebenstellige Finanzierung

Das Recruiting-Start-up Jomigo hat eine siebenstellige Finanzierungsrunde erfolgreich abgeschlossen und dabei auch Investoren aus der HR- und New Work-Welt von seinem Konzept überzeugt. Hauptinvestoren sind die Berliner Venture-Capital-Fonds IBB Ventures und Longfield Invest. Mit dabei sind zudem von Rainer Strack (Senior Partner Emeritus bei der Boston Consulting Group), Benjamin Minack (CEO der Kommunikations- und HR-Strategieberatung ressourcenmangel) und Seven Squared Investment.

„Die Gewinnung von Personal steht mittlerweile für CEOs weltweit auf Platz 1 der wichtigsten Herausforderungen“ wird Investor Rainer Strack in einer Mitteilung des Start-ups zitiert. „Weder die Corona-Pandemie noch die aktuelle Wirtschaftskrise kann diesen Trend langfristig brechen. Jomigo liefert hier eine herausragende Lösung für Unternehmen.“

Drei Freelancer arbeiten an einem Auftrag

Jomigos Lösung sieht folgendermaßen aus: Mittels der Plattform werden Freelance-Recruiter und -Recruiterinnen mit Unternehmen zusammengebracht, die Hilfe bei der Besetzung von Stellen benötigen. Mittels eines Algorithmus von Jomigo wird ein Unternehmenssuchauftrag mit jeweils drei Freelancern gematcht. Die selbstständigen Recruiterinnen und Recruiter suchen im nächsten Schritt gleichzeitig in unterschiedlichen Netzwerken nach geeigneten Talenten. Zur Leistung von Jomigo gehören neben dem Matching auch die Optimierung der Stellenanzeigen für die jeweilige offene Position und die Kommunikation zwischen Unternehmensvertreterinnen und -vertretern sowie selbstständigen Headhuntern. Nach Unternehmensangaben ist diese Art der Zusammenarbeit schneller und günstiger als herkömmliche Arten.

Um sicherzustellen, dass die in der Jomigo-Community vertretenen Recruiter und Recruiterinnen gut sind in dem, was sie tun, wertet das Start-up deren Performance-Daten regelmäßig aus. Die Freelancer bekommen bei einer guten Performance Punkte gutgeschrieben, die wiederum an mehr Aufträge und höhere Provisionen geknüpft sind, heißt es vonseiten Tobias Griebs, einem der Gründer des 2020 entstandenen Start-ups und ehemaliger Personaler und Berater bei Unternehmen wie Kienbaum, der Boston Consulting Group und HelloFreshGO. „Über tech-basiertes Performance Tracking selektieren wir die besten Freelance-Recruiter und verschaffen Unternehmen Zugang zu diesen“, sagt dessen Kollege und Mitgründer Jonathan Muhr, der zuvor im Projektmanagement tätig war. Mit den neuen finanziellen Mitteln soll die Plattform erweitert und verbessert werden.

Ist Redakteurin der Personalwirtschaft. Ihre inhaltlichen Schwerpunkte sind die Themen Diversity, Gleichberechtigung und Work-Life-Balance.

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