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Speeddating: Bewerbung per Video

Mit einer Video-App können Bewerber jetzt einen persönlicheren Eindruck bei Unternehmen hinterlassen.
Foto: © Antonioguillem/Fotolia.de
Mit einer Video-App können Bewerber jetzt einen persönlicheren Eindruck bei Unternehmen hinterlassen.
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Die Smartphone-App von > Talentcube eröffnet einen neuen mobilen Bewerbungskanal, der herkömmliche Recruitingwege ergänzen soll: Hierzu registrieren suchende Unternehmen eine offene Stelle auf der Talentcube Web-Plattform und fügen drei Fragen an Bewerber bei, die ihnen wichtig sind, um Kandidaten für die Besetzung der jeweiligen Stelle besser einschätzen zu können. Die Arbeitgeber erhalten automatisch einen sogenannten Jobcode (“ABC12”) für diese Position. Dieser Jobcode wird in die Stellenanzeige – egal, ob Online oder Print – aufgenommen.

Dreimal 30 Sekunden für den ersten Eindruck

Der Stellensuchende gibt den Code in die App auf seinem Smartphone ein und startet das Videointerview. Für jede der drei gestellten Fragen hat er genau 30 Sekunden Zeit und kann sich so der Personalabteilung präsentieren. Mit den kurzen Videoclips können sich die Unternehmen ein persönliches Bild der Kandidaten machen, das die Daten und Fakten aus den Bewerbungsunterlagen ergänzt, und haben eine weitere Entscheidungsgrundlage dafür, welche Bewerber sie zum persönlichen Vorstellungsgespräch einladen.

Bei Pilotprojekten mit kleineren bis mittelständischen Arbeitgebern konnte eine zeitliche Straffung von der Bewerbung bis zur Auswahl von bis zu 40 Prozent festgestellt werden,

erklärt Talentcube-Geschäftsführer Sebastian Hust. Aber auch die Jobsuchenden selbst profitierten von der Selbstpräsentation per Video, da der persönliche Eindruck weit über jeder Abschlussnote stehe.

Bewerbermanagement im Portal

Funktionen für das Bewerbermanagement stehen den Unternehmen in einem
Portal bereit. Dort können die Personalverantwortlichen die
eingegangenen Bewerbungen sichten, filtern, sortieren und verwalten.

Der neue Recrutingansatz wird im Rahmen des Förderprogramms “exist – Existenzgründungen aus der Wirtschaft” vom Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie, dem Europäischen Sozialfonds für Deutschland und der Europäischen Union unterstützt.