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Start-ups – als Arbeitgeber nicht zu unterschätzen

Start-ups sind wichtige Arbeitgeber.
Foto: © Africa Studio/Fotolia.com
Start-ups sind wichtige Arbeitgeber.
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Jedes neu gegründete IT- und Internet-Unternehmen hierzulande beschäftigt im ersten Jahr bereits sechs Mitarbeiter, nach zwei bis fünf Jahren steigt diese Zahl auf 14 Mitarbeiter. Start-ups, die älter als fünf Jahre sind, haben sogar durchschnittlich 25 Mitarbeiter. Das sind Ergebnisse einer aktuellen Umfrage im Auftrag des Digitalverbands Bitkom. Dafür befragte Bitkom Research 227 Gründer von IT- und Internet-Start-ups in Deutschland.

Junge IT- und Internet-Unternehmen beschäftigen oft hoch qualifizierte Mitarbeiter

Start-ups wachsen rasant, entsprechend schnell steigt ihre Mitarbeiterzahl. Dabei geht es häufig um hoch qualifizierte Jobs, etwa in der Software-Entwicklung,

sagt Bitkom-Vizepräsident Ulrich Dietz. Die Rolle von Start-ups für den Arbeitsmarkt werde viel zu häufig unterschätzt.

Münchener Start-ups haben die meisten Beschäftigten

Bei der Anzahl der Arbeitsplätze, die die jungen Unternehmen bieten, gibt es deutliche regionale Unterschiede. Bundesweit beschäftigt jedes Start-up im Durchschnitt 13 Mitarbeiter. An der Spitze liegt München mit 21 Arbeitnehmern, in Berlin sind es 17 Mitarbeiter, während es in Hamburg nur sechs sind.

Personalsituation vor Ort spielt eine wichtige Rolle für die Standortwahl

Bei der Auswahl des Standorts sind für die Mehrheit der Start-up-Gründer die Verfügbarkeit, die Qualifikation und die Kosten von Personal wichtig. Sechs von zehn Gründern (60 Prozent) geben an, dass die Personalsituation vor Ort für sie eine bedeutende Rolle gespielt hat. Damit gehört dieser Aspekt zu den Hauptgründen für die Entscheidung über den Standort. Ebenfalls wichtig sind persönliche Gründe, etwa die Nähe zur Familie, sowie die Lebensqualität und Infrastruktur am Ort.

Weitere Informationen unter:
www.bitkom.org