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Stellenanzeigen sind kein Auslaufmodell

Auf Jobinserate - ob als Online- oder  Printversion - können und wollen Unternehmen auch künftig nicht verzichten; Foto: © Daniel Ernst/Fotolia.de
Auf Jobinserate – ob als Online- oder Printversion – können und wollen Unternehmen auch künftig nicht verzichten; Foto: © Daniel Ernst/Fotolia.de

Die Stellenanzeige ist immer noch das wichtigste Recruiting-Instrument: Fast jede zweite Stelle (rund 48 Prozent) in Deutschland wird über ein Jobinserat besetzt. Dabei spielen auch Jobofferten in Printmedien weiterhin eine wichtige Rolle. Etwa 50 Prozent des Recruiting-Budgets gehen an Online-Jobbörsen, 20 Prozent fließen in Printanzeigen. Für andere Kanäle zur Mitarbeitergewinnung setzen die Unternehmen maximal ein Zehntel des Gesamtbudgets ein.

Print-Offerten neben Jobbörsen weiterhin präsent

Bei Print-Jobofferten setzen die Personaler vor allem auf regionale Tageszeitungen; sie sind für fast die Hälfte (48 Prozent) von großer oder mittlerer Bedeutung. Für 20 Prozent sind überregionale Tagesmedien entsprechend wichtig.

Bei der Auswahl der Online-Jobbörsen orientieren sich die Unternehmen vor allem an der Bekanntheit und Zielgruppengenauigkeit. 77 Prozent messen diesen Kriterien große Bedeutung zu. An dritter Stelle liegen Paketangebote: Drei Viertel der Unternehmen nutzen zumindest gelegentlich Kombischaltungen in mehreren Stellenbörsen. Dagegen ist der Preis lediglich für ein Drittel (34 Prozent) ausschlaggebend. Innovationen wie Videoeinbindung gehören sogar nur für sechs Prozent zu den wichtigen Auswahlkriterien.

Diese Ergebnisse hat die Studie “Stellenanzeigen: Der Schlüssel zum Recruiting-Erfolg? Index Stellenanzeigen-Report 2015 – Deutschland” ermittelt. An der Befragung von “Index Anzeigendaten” nahmen rund 1.700 Unternehmen aus acht europäischen Ländern teil, darunter knapp 400 Firmen aus Deutschland. Zwei Drittel der deutschen Befragten kamen aus dem HR-Bereich.

Jedes dritte Unternehmen erhöht das Budget für Stelleninserate

In den nächsten zwölf Monaten werden die Ausgaben für Anzeigen in Online- und Print-Stellenbörsen noch steigen: Ein Drittel (32 Prozent) der deutschen Unternehmen gibt an, das Budget für diesen Bereich aufstocken zu wollen.

Die Stellenanzeige bildet also weiterhin die Basis für das Recruiting. Sie ist das Kommunikationsmittel, das sowohl von Unternehmensseite als auch von den Bewerbern auf breitester Ebene akzeptiert wird,

sagt Index-Geschäftsführer Jürgen Grenz.

Auch für die Zukunft glauben die Personaler an die Stellenanzeige: Mehr als zwei Drittel geben an, dass Jobanzeigen auch in fünf Jahren noch große oder zumindest mittlere Bedeutung für das Recruiting haben werden. Das verwundert insofern nicht, als fast zwei Drittel der Print- und über die Hälfte der Online-Ausschreibungen auch zum Einstellungserfolg führen.

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