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Vier von zehn Unternehmen suchen grenzüberschreitend

Fast jedes vierte deutsche Unternehmen sucht global nach neuen Mitarbeitern.
Foto: © underverse/Fotolia.de
Fast jedes vierte deutsche Unternehmen sucht global nach neuen Mitarbeitern.
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Die Mehrheit der deutschen Unternehmen – 55 Prozent – rekrutiert Mitarbeiter bevorzugt im eigenen Land. 40 Prozent suchen sogar nur regional. Doch immerhin ebenfalls 40 Prozent sehen sich auch außerhalb Deutschlands um. Davon sucht fast ein Viertel (23 Prozent) global nach neuem Personal und zwölf Prozent rekrutieren innerhalb Europas. Von den Arbeitgebern, die außerhalb der Landesgrenzen nach Mitarbeitern suchen, tun dies 43 Prozent primär im deutschsprachigen Ausland. 27 Prozent richten sich bei der Personalgewinnung nach Westeuropa.

Süd- und Nordeuropa, Asien und die USA spielen bei der Personalsuche kaum eine Rolle

Fachkräfte aus Süd- und Nordeuropa spielen trotz der dortigen hohen
Arbeitslosigkeit für deutsche Arbeitgeber nur eine marginale Rolle; nur jeweils zwei Prozent rekrutieren dort . Und auch die Tatsache, dass deutsche Unternehmen auf vielen außereuropäischen Märkten agieren, spiegelt sich bei der Personalsuche nicht wider: Lediglich vier bis sieben Prozent rekrutieren in China, Indien und den USA. Das sind Ergebnisse des HR-Reports 2017 von > Hays und dem Institut für Beschäftigung und Employability (IBE). Für die Untersuchung wurden knapp 600 Entscheider deutscher Unternehmen befragt.

Mitarbeiter werben Mitarbeiter-Programme im Aufwind

Um neue Fachkräfte zu gewinnen, nutzen die befragten Firmen vor allem Jobportale im Internet: 82 Prozent setzen darauf. Mehr als zwei Drittel der Unternehmen (68 Prozent) sucht über eigene Rekrutierungskanäle. Knapp die Hälfte (49 Prozent) greift auf externe Personaldienstleister zurück. Häufiger als im letzten Jahr setzen die Arbeitgeber auf Programme, mit denen vorhandene Mitarbeiter neues Personal werben; hier gab es einen Anstieg von 36 auf 43 Prozent. Auch Social-Media-Plattformen befinden sich bei der Personalsuche im Aufwind; die Nutzung nahm von 18 auf 28 Prozent zu. Dagegen befinden sich Printmedien unter den Rekrutierungskanälen mit 16 Prozent abgeschlagen auf dem letzten Platz.