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Women&Work 2019

Zwei Frauen auf der Messe schauen in Veranstaltungsprospekt.
Besucherinnen der Women&Work 2019 in Frankfurt am Main.
Foto: Women&Work

Am 4. Mai fand in Frankfurt am Main wieder die Women&Work statt. Die Veranstaltung ist ein Anlaufpunkt für Frauen – ob Studentin, Absolventin, erfahrene Fachfrau, Wiedereinsteigerin, Job-Wechslerin oder Führungskraft –, die sich über Karrieremöglichkeiten informieren oder Kontakt zu Arbeit- gebern suchen wollen. Dieses Mal nutzten zahlreiche Besucherinnen die Möglichkeit, Vier-Augen-Gespräche mit Arbeitgebern zu führen.

Im Messeteil der > Women&Work präsentierten sich dieses Jahr 117 Arbeitgeber, außerdem gab es 150 Berater-Stände in der Karriere-und Leadership-Lounge. Das begleitende Kongressprogramm umfasste mehr als 50 Vorträge, Slams und Karriere-Talks sowie Best-Practice-Beispiele mit Tipps für Frauen, die im Job erfolgreich sein wollen. 32 Aussteller nutzten zusätzlich die Women&Work-Stellenbörse; zusammen hatten sie über 2000 offene Jobs zu verzeichnen. Das Schwerpunktthema des diesjährigen Kongresses lautete “Humanismus 4.0”. Dabei ging es um die Kernfrage, was den Menschen in Zeiten von Digitalisierung und Künstlicher Intelligenz von der Maschine unterscheidet.

Hoch im Kurs: Vier-Augen-Gespräche mit Arbeitgebern

56 der 117 anwesenden Unternehmen boten Besucherinnen die Möglichkeit, sich vor der Veranstaltung für vorterminierte Vier-Augen-Gespräche zu bewerben. 1095 Frauen nutzten diesen Service. Insgesamt gingen 4879 Interview-Anfagen ein, die Kandidatinnen kamen aus ganz Europa.

Das Interesse der Frauen, bei frauenfreundlichen Arbeitgebern zu arbeiten, ist ungebrochen hoch,

sagt Melanie Vogel, Veranstalterin der Women&Work. Die vorterminierten Bewerbergespräche seien für die Besucherinnen vorab eine gute Möglichkeit, bei potenziellen Arbeitgebern sichtbar zu. Außerdem gäben die Bewerbungen einen Einblick darüber, welche Unternehmen bei Frauen gerade hoch im Kurs seien.

Die Top Ten der bei Frauen beliebtesten Unternehmen

Beliebtester Arbeitgeber bei Fraieun ist in diesem Jahr die BMW Group. Auf Platz zwei liegt die Daimler AG und den dritten Rang nimmt die BASF ein. Die Top Ten werden komplettiert von der Deutschen Bahn, SAP SE, Thyssenkrupp Management Consulting, Evonik Industries, EY, Capgemini Invent und der Deutschen Telekom AG.

Ute Wolter ist freie Mitarbeiterin der Personalwirtschaft in Freiburg und verfasst regelmäßig News, Artikel und Interviews für die Webseite.