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Was angehende ITler wünschen

Jungen ITlern steht die Welt offen, jedenfalls schauen sie optimistisch in die Zukunft. Bild: © francis bonami/Fotolia.de
Jungen ITlern steht die Welt offen, jedenfalls schauen sie optimistisch in die Zukunft. Bild: © francis bonami/Fotolia.de

Zunächst einmal wissen ITler, dass sie gefragt sind: 91 Prozent der Studierenden und Auszubildenden schätzen ihre Chancen am Arbeitsmarkt als gut oder sehr gut ein. Auch unter den gegenwärtig arbeitsuchenden Young Professionals blicken 71 Prozent zuversichtlich in die Zukunft. Die Berufseinsteiger suchen in der Mehrzahl sowohl gezielt nach passenden Stellen als auch nach interessanten Unternehmen. Der Anteil der Studierenden und Auszubildenden, die sich doch eher am Unternehmen orientieren als an der Stellenausschreibung, ist mit 25 Prozent höher als bei den Young Professionals, von denen rund 17 Prozent so vorgehen.

Junge IT-Fachkräfte möchten intensiv betreut werden

Gut ein Drittel (35,5 Prozent) der angehenden IT-Kräfte will die neuen Aufgabenbereiche durch eine gezielte Einarbeitung kennenlernen. 21,3 Prozent hätten gern einen erfahrenen Mentor, der ihnen beratend zur Seite steht. Diese Aspekte sind Studierenden und Auszubildenden noch wichtiger als Young Professionals. Die Berufseinsteiger wiederum legen etwas mehr Wert auf Verantwortung. 18,6 Prozent wollen Dinge selbst ausprobieren können, während es bei den Studierenden und Auszubildenden 13,6 Prozent sind. Auch möchten die Young Professionals lieber gleich ganz einsteigen und von Anfang an eigenverantwortlich Projekte betreuen.

Das sind Ergebnisse der Studie “get started 2015 – Was IT-Fachkräfte von ihrem Berufseinstieg erwarten”, die get in IT zusammen mit der HTWK Leipzig durchgeführt hat. Für die Untersuchung wurden über 1.300 IT-Nachwuchskräfte befragt.

Lieber etwas bewegen als eine Führungskarriere machen

Die angehenden ITler wurden auch danach befragt, was ihnen im Job besonders wichtig ist. Von den vorgegebenen Aussagen kam “Ich möchte innovativ arbeiten und etwas bewegen” am besten an; 29,9 Prozent der Befragten stimmten zu. Für 23,9 Prozent war die Vorstellung, Experte auf ihrem Fachgebiet zu werden, besonders ansprechend. Dagegen ist eine klassische Führungskarriere nur für 16,7 Prozent interessant. Darüber steht mit 17,6 Prozent noch der Wunsch, Beruf und Familie gut miteinander zu vereinbaren. 11,9 Prozent fanden sich in dem Ziel wieder, einem zukunftssicheren Beruf nachgehen zu wollen.

Entwicklungsmöglichkeiten bei der Arbeitgeberwahl am wichtigsten

Gute fachliche Entwicklungsmöglichkeiten sind für die IT-Berufseinsteiger das am häufigsten genannte Kriterium für die Arbeitgeberwahl; fast zwei Drittel (64 Prozent) gaben dies an. Eine ansprechende Vergütung liegt mit 61,4 Prozent auf Platz zwei, gefolgt von netten Kollegen (49,7 Prozent), flexiblen Arbeitszeiten (49,1 Prozent) und einem unbefristeten Arbeitsvertrag (45,7 Prozent).

Frauen haben etwas andere Ziele und Wünsche als Männer

Die Befragungsergebnisse zeigen, dass junge IT-Frauen in Bezug auf den Wunscharbeitgeber andere Präferenzen haben als ihre männlichen Kollegen: Fachliche Entwicklungsmöglichkeiten und eine ansprechende Vergütung wurden von Männern öfter genannt als von Frauen, die wiederum mehr Wert auf nette Kollegen, flexible Arbeitszeiten und einen unbefristeten Arbeitsvertrag legen. Außerdem achten Frauen stärker auf positives Führungsverhalten im Unternehmen. Darüber hinaus sind die Berücksichtigung familiärer Belange und eine internationale Ausrichtung des Unternehmens Kriterien, die ihnen wichtiger sind als Männern.

Das Whitepaper zur Studie kann > hier zum Download angefordert werden.