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Wichtig und ausbaufähig

Über Mitarbeiterempfehlungen finden Arbeitgeber of Personal, dass zu ihnen passt.
Foto: © WavebreakMediaMicro/Fotolia.de
Über Mitarbeiterempfehlungen finden Arbeitgeber of Personal, dass zu ihnen passt.
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Rund ein Drittel (67 Prozent) der HR-Experten in Deutschland gibt an, dass die eigenen Mitarbeiter die wichtigste Quelle für neues Personal sind. Damit sind sie Spitzenreiter im Vergleich mit Großbritannien, Frankreich und den Niederlanden. In Großbritannien teilen 55 Prozent diese Einschätzung, in Frankreich 42 Prozent und in den Niederlanden 35 Prozent. Auch eine Befragung der Mitarbeiter selbst ergab, dass Empfehlungen bei der Wahl eines Arbeitgebers für sie wichtig sind. Am wichtigsten ist die direkte Empfehlung der besten Freunde (27 Prozent) und des Partners (26 Prozent), gefolgt von der ehemaliger Kollegen (22 Prozent). Das ist ein Teilergebnis der aktuellen “World-of-Work-Studie” von > Monster. Dafür befragte das Markt- und Meinungsforschungsinstitut YouGov im vergangenen Jahr repräsentativ 4114 Arbeitnehmer sowie 458 Personalverantwortliche und Recruiter aus Deutschland, Großbritannien, Frankreich und den Niederlanden.

Angesichts der Studienergebnisse rät Monster jedem Unternehmen dazu, ein attraktives Bonusprogramm für erfolgreiche Personalempfehlungen von Mitarbeitern zu haben und dies von Zeit zu Zeit zu aktualisieren.

Für die Unternehmen geht die Rechnung in jedem Fall auf, sie sparen bei der Personalsuche Zeit und Geld und erhöhen die Chance, Mitarbeiter zu finden, die zur Unternehmenskultur passen,

sagt Marc Irmisch-Petit, Vice President General Manager CE bei Monster.

Wertvorstellungen müssen kommuniziert werden

Unabhängig von Empfehlungsprogrammen kommt es auch immer stärker auf gemeinsame Wertvorstellungen von Arbeitgeber und Mitarbeitern an, aber auch darauf, die Unternehmenskultur richtig zu kommunizieren: Mehr als drei Viertel (77 Prozent) der befragten deutschen Arbeitnehmer sind sich einig, dass sich Unternehmen darauf fokussieren müssen, ihre Wertvorstellungen mit denen der eigenen Mitarbeiter in Einklang zu bringen und sie klar zu vermitteln. Auch 70 Prozent der HR-Experten sind der Meinung, dass es zukünftig besonders wichtig sein wird, ein starkes soziales und ökologisches Bewusstsein zu haben, das sich mit den Wertvorstellungen der eigenen Belegschaft vereinbaren lässt. Die geeignete Plattform dafür ist die Unternehmenswebseite; 51 Prozent der Arbeitnehmer gaben an, sich bei der Jobsuche auf der Webseite der Unternehmen zu informieren. Daher, so Monster, sollten Arbeitgeber ihre Homepage einer kritischen Prüfung unterziehen und die Unternehmenswerte an prominenter Stelle präsentieren.

Work-Life-Balance auf Platz zwei der Zufriedenheitsskala

Zufriedene Mitarbeiter empfehlen ihren Arbeitgeber eher weiter als unzufriedene. Für die Zufriedenheit steht laut den befragten Mitarbeitern mit 58 Prozent immer noch ein angemessenes Gehalt an erster Stelle. Auf dem zweiten Platz mit 36 Prozent liegt jedoch gleich eine ausgewogene Work-Life-Balance. Auch 41 Prozent der HR-Experten aus Deutschland sehen das so und halten flexible Arbeitszeiten für besonders wichtig. 20 Prozent denken dabei auch an Kinderbetreuung im Unternehmen.

Berücksichtigen Arbeitgeber den Wunsch nach gemeinsamen Werten und Work Life Balance, so die Studie, lasse sich die Zufriedenheit der Mitarbeiter noch erhöhen. Aktuell sind hierzulande 49 Prozent mit ihrer Arbeit zufrieden, 23 Prozent sind sogar sehr zufrieden. 17 Prozent sind weder zufrieden noch unzufrieden, 9 Prozent sind unzufrieden und 2 Prozent sehr unzufrieden. Nur die Niederländer stehen besser da mit 56 Prozent zufriedenen und 24 Prozent sehr zufriedenen Arbeitnehmern.