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Zuwachs setzt sich im ersten Quartal 2018 fort

Zeitung mit Stellenangeboten
Die Unternehmen hierzulande schrieben Anfang 2018 mehr Stellen aus als im gleichen Zeitraum 2017.
Foto: © Zerbor/Fotolia.de

Die Anzahl der ausgeschriebenen Stellen hierzulande hat im ersten Quartal 2018 gegenüber dem gleichen Vorjahreszeitraum von circa 1,14 Millionen auf 1,21 Millionen zugenommen. Das entspricht einem Anstieg von rund sechs Prozent. Das zeigt eine Auswertung von > Index Anzeigendaten. Die Analyse berücksichtigte die Stellenanzeigenschaltungen in 256 Printmedien und Online-Jobbörsen.

Personaldienstleister schrieben weniger Stellen aus als im Vorjahr

Während die Unternehmen deutlich mehr Jobs ausgeschrieben haben, nahm die Zahl der von Personaldienstleistern veröffentlichten Stellen ab: Die Zahl der von Unternehmen inserierten Jobs stieg im Vergleich zum ersten Quartal 2017 um zehn Prozent auf über 847 0000. Dabei blieb die Zahl der suchenden Arbeitgeber mit einem Anstieg von zwei Prozent fast unverändert. Bei den Personaldienstleistern hingegen sank die Anzahl der veröffentlichten Stellenangebote um sechs Prozent auf etwa 276 000. Allerdings nahm die Zahl der ausschreibenden Dienstleister um neun Prozent zu.

Investitionen in Stellenanzeigen um sieben Prozent gestiegen

Aus der Berechnung der Brutto-Anzeigenumsätze geht hervor, dass Unternehmen und Personaldienstleister in den ersten drei Monaten dieses Jahres insgesamt 727 Millionen Euro in Stellenanzeigen investierten. Im ersten Quartal 2017 waren es noch rund 682 Millionen Euro, circa sieben Prozent weniger.

Deutsche Bahn auf Platz eins der Jobinserenten

Das aktivste Unternehmen auf dem Stellenmarkt war die Deutsche Bahn, sie veröffentlichte im ersten Quartal mehr als 8100 Jobinserate. Auf Platz zwei und drei folgten Bosch mit 6950 Positionen und Edeka mit 5873 Stellen. Bei den Personaldienstleistern belegte Randstad mit 6141 ausgeschriebenen Jobs Platz eins. Auf den Rängen zwei und drei lagen Michael Page mit 5844 Stellen und Logistic People mit 4961 Positionen.

Bayern und Baden-Württemberg im Länderranking vorn

Die Übersicht nach Bundesländern zeigt, dass Bayern mit einem Anteil des Jobangebots von gut einem Fünftel des deutschen Gesamtstellenmarkts (22 Prozent) weiter an erster Stelle stand. Das ebenfalls wirtschaftsstarke Baden-Württemberg nahm mit 19 Prozent den zweiten Platz ein. Auf dem dritten Rang mit 17 Prozent befand sich Nordrhein-Westfalen. Hessen verbuchte zehn Prozent, gefolgt von Berlin mit sieben sowie Niedersachsen und Hamburg mit je sechs Prozent. Rheinland-Pfalz und Sachsen kamen jeweils auf drei Prozent, Schleswig-Holstein und Brandenburg auf je zwei Prozent. Die wenigsten Stellenangebote mit jeweils nur einem Prozent wurden in den östlichen Bundesländern Thüringen, Mecklenburg-Vorpommern und Sachsen-Anhalt sowie in Bremen und im Saarland ausgeschrieben.

Ute Wolter ist freie Mitarbeiterin der Personalwirtschaft in Freiburg und verfasst regelmäßig News, Artikel und Interviews für die Webseite.