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Zehn Prozent mehr Jobangebote in den letzten zwölf Monaten

Die Industrie bot Fachkräften im letzten Jahr gute Jobchancen.
Foto: © Kzenon/Fotolia.com
Die Industrie bot Fachkräften im letzten Jahr gute Jobchancen.
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Nicht nur die Zahl der Jobangebote ist in den vergangenen zwölf Monaten gestiegen, sondern auch die Zahl der ausschreibenden Unternehmen. Hier gab es gegenüber dem Vorjahreszeitraum einen Zuwachs von sechs Prozent. Suchten von Juli 2013 bis Juni 2014 noch 21.500 Unternehmen nach Mitarbeitern, waren es im Folgejahr bereits knapp 22.900 Firmen. Im Juni veröffentlichten etwas mehr als 5.800 Industriebetriebe rund 32.300 Stelleninserate. Dies entspricht einem Zuwachs von knapp fünf Prozent im Vergleich zum Vorjahresmonat. Das geht aus dem aktuellen Adecco Stellenindex hervor (Quelle: Adecco Personaldienstleistungen GmbH). Der Stellenindex wertet monatlich die Jobangebote aus 155 Printmedien und 29 Online-Jobbörsen in Deutschland aus.

Das größte Jobangebot im verarbeitenden Gewerbe gab es in den letzten zwölf Monaten in Süddeutschland und im Ruhrgebiet. In Baden-Württemberg wurden mit 29 Prozent die meisten Inserate geschaltet. Es folgten Bayern mit 25 Prozent und Nordrhein-Westfalen mit 14 Prozent.

Unternehmen fragten vor allem Fachkräfte für Maschinenbau nach

Dabei zeigt sich, dass die Arbeitgeber je nach Standort unterschiedliche Kompetenzen für verschiedene Fachgebiete anfragen. In Bayern und Baden-Württemberg lag der Schwerpunkt der Stellenausschreibungen im Segment Maschinenbau und Automobilherstellung. Aber auch bundesweit war die Nachfrage nach Fachkräften im Maschinenbau recht hoch im Vergleich zu anderen Teilbranchen. In Nordrhein-Westfalen zum Beispiel standen diese Mitarbeiter mit großem Abstand auf Platz eins der gesuchten Arbeitnehmer. In Hessen dagegen wurden besonders viele Beschäftigte für die Herstellung von pharmazeutischen Erzeugnissen gesucht. In Berlin und Hamburg waren vor allem Mitarbeiter zur Herstellung von Datenverarbeitungsgeräten sowie elektronischen und optischen Erzeugnissen gefragt. Auch in Sachsen und Thüringen sowie in Hessen war die Nachfrage nach diesen Arbeitnehmern vergleichsweise hoch.

Am meisten gesucht waren Technik-Experten und Vertriebsprofis

Die Analyse nach Berufsgruppen ergab, dass die Nachfrage nach Mitarbeitern der Technischen Berufe mit einem Anteil von 22 Prozent an allen für die Industrie ausgeschriebenen Positionen insgesamt am höchsten war. In Baden-Württemberg, Bayern, Hessen, Niedersachsen, Nordrhein-Westfalen, Rheinland-Pfalz, Sachsen und Thüringen wurden die Technikexperten am häufigsten gesucht. Hingegen hatte die andere Hälfte der Bundesländer – Bremen, Brandenburg, Berlin, Hamburg, Mecklenburg-Vorpommern, Saarland, Sachsen-Anhalt und Schleswig-Holstein – verstärkt Personalbedarf nach Profis für Vertrieb und Verkauf. Insgesamt richteten sich rund elf Prozent aller Ausschreibungen des verarbeitenden Gewerbes an Verkaufsexperten.

Jedes dritte Stelleninserat richtete sich an Akademiker

Knapp ein Drittel der Stellenausschreibungen richtete sich an Fachkräfte mit Hochschulabschluss, 27 Prozent an Fachkräfte mit Berufsausbildung. Die Analyse des Personalbedarfs anderer Hierarchiestufen ergab allerdings große regionale Unterschiede. So hatten etwa Führungskräfte auf Jobsuche in Bremen und Mecklenburg-Vorpommern besonders gute Chancen, eine neue Arbeitsstelle zu finden: Jeweils zehn Prozent aller angebotenen Industriejobs richteten sich an diese Gruppe. Auch im Saarland sah es mit neun Prozent gut für Führungskräfte aus. Für Projektleiter boten Berlin, Hamburg und das Saarland mit jeweils 17 Prozent gute Möglichkeiten. Young Professionals hatten in Hessen (vier Prozent), Hamburg und Nordrhein-Westfalen (jeweils drei Prozent) die besten Aussichten.

Weitere Informationen unter:
www.adecco.de

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